Textserie Aszendent Teil 4


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Die Beziehungsachse Aszendent - Deszedent (Aszendenten Widder bis Jungfrau)

 

Beziehungsachse, die Bedeutung.

In der Interaktion mit anderen Menschen (Deszendent), erkennen wir uns selbst (Aszendent). Der Aszendent, das sind wir selbst und wir erleben die Welt der anderen, das ist der Deszendent. Der Deszendent ist im Grund alles was nicht Ich ist, nicht nur Partner, sondern auch Mitmenschen, Dinge, die Umgebung, in der wir uns bewegen. Der Deszendent zeigt uns also, was wir bei den anderen suchen, unser Partnersuchbild im Sinne der Ergänzung des Selbst (Aszendent).
Es ist wichtig, dies zu verstehen. Viele fragen, wie etwas astrologisch zusammenpasst, vergessen aber, dass wir uns im Zusammenhang mit dem Partner entwickeln wollen. Wenn nun der Partner also zu gleich ist, dann bleibt fraglich, ob da Entwicklung stattfinden kann. Natürlich wollen wir alle Harmonie in unseren Beziehungen und wenn die Partner zu unterschiedlich sind, dann klappt es auch nicht. Ein spontaner Widderaszendent wird Freude daran empfinden, wenn er sich zum Beispiel im Sport mit seinem Partner messen kann und dass da eine lebendige Konkurrenz besteht. Aber das ist noch nicht das Gelbe vom Ei, er verfeinert/entwickelt sich damit nicht. Dem Widderaszendenten liegt der Waagedeszendent gegenüber. Waage ist das Zeichen der Ausgeglichenheit und der friedlichen Koexistenz. Klar also, dass Widderaszendenten sich mit einem solchen Partner weiterentwickeln können, ihre Persönlichkeit (Aszendent) verfeinern können und damit auch ihr Leben und Erleben vertiefen können. Umgekehrt wird der Partner im Sinne der Waage vom Widderaszendenten lernen, dass das Leben spannender ist, wenn man auch mal etwas Kante zeigt.

Besonders offensichtlich wird dies bei der Begegnungsachse von Aszendent Krebs und Deszendent Steinbock. Der liebe Krebsaszendent möchte sich schon mit andern zusammen tun, die auch vor allem einfach liebe Menschen sind. Doch sein Partnersuchbild ist der Steinbock. Das ist seine gesuchte Ergänzung. Durch den zielstrebigen Partner im Sinne des Steinbocks, lernt der Krebsaszendent Ziele zu definieren und seinen Entscheidungen treu zu bleiben. Und zudem kann der Krebsaszendent sich an einem entschiedenen Partner anlehnen. Der Partner im Sinne des Steinbocks lernt vom Krebsaszendenten, dass das Leben schöner ist, wenn man seine Gefühle offen zeigt und er findet in seinem Partner ein Zuhause für seine Gefühle, so findet er tiefer in seine eigene Seele.

Es geht in der echten Partnerschaft immer um die inneren Herzenswünsche, die man mit seinem Partner erfüllen möchte. Ergänzung ist dabei für mich immer das Zauberwort. Gleichheit der Interessen steht an zweiter Stelle. Zu gleiche Partner langweilen sich meist nach einer gewissen Zeit der geschenkten Harmonie miteinander. Das zeigt sich in der Praxis immer wieder. Echte Partnerschaft ist ohne Erwartung offen. So ergibt sich ein gemeinsames Leben, in dem sich beide entwickeln und die Annäherung ein stetiger, spannender Prozess bleibt. In diesem Sinne, kann man die Beziehungsachse Aszendent-Deszendent konstruktiv für sich anwenden und viel über sich selbst herausfinden. Wenn Partner nichts von und durch einander lernen, wenn einander nicht „befruchten“, dann kann das keine echte Liebe sein.
Schauen wir uns die ersten sechst Aszendent-Deszendent-Achsen an.
 
 
Die Begegnungsachse Widder am Aszendenten und Waage am Deszendenten
 
Der Widderaszendent weiß eigentlich immer, was er will und er will vorankommen. Ein Partner der sie bevormundet und einengt kommt für ihn nicht in Frage. Doch das kann ihn manchmal auch alleine dastehen lassen. Durch den Partner im Sinne der Waage, kann er erkennen, wie wertvoll menschliche Kontakte sind. Die Waage gibt gerne nach, ihr ist der Friede wichtiger. So kann der Widderaszendent die Dinge in die Hand nehmen und die Waage freut sich dabei zu sein und ihrem Partner den Rücken zu stärken. Doch der Widderaszendent muss lernen, geselliger und feiner zu sein, sonst verscherzt er es mit seinem Partner (im Sinne der Waage). Andererseits braucht der Widderaszendent auch mal etwas Widerspruch, sonst hat er den Eindruck seinem Partner sei alles gleichgültig und das würde ihn langweilen. Der Partner des Widderaszendenten lernt also auch Mal etwas entschiedener aufzutreten und für sich einzustehen.

Widderaszendenten entwickeln sich also im Austausch mit anderen (Deszendent), wenn die Verbindung einen Ausgleich zwischen seiner Impulsivität (Widder) und friedfertiger Ausgewogenheit (Waage) erreicht. Widderaszendenten wollen von der Persönlichkeit her gerne ohne viele Fragen spontan ihr Ding durchziehen, und doch werden sie in der Partnerschaft nicht recht glücklich, wenn sie rücksichtslos sind. Sie wissen selbst, dass so keine wahre Beziehung möglich ist. Widderaszendenten tun gut daran, wenn sie sich nicht binden, bevor sie gelernt haben, gelassen zwischen ich und du, dein und mein zu unterscheiden.

Allgemein sind Widderaszendenten in der Partnerschaft erfrischend freimütig, weshalb sie Partner und Menschen um sich brauchen, die ihre Direktheit verstehen und möglichst auch etwas durch ihre freundliche Art glätten können. Doch darf man Widderaszendenten - in Partnerschaft wie in Freundschaft – nicht einengen, sonst werden sie sich wehren. Sie können sich ganz plötzlich aus einer Verbindung lösen, wenn sie sich bedrängt oder gezwungen fühlen. Wenn sie einen Übergriff oder übertriebene Anbindung von außen wahrnehmen, dann wissen sie sich schnell und direkt zur Wehr zu setzen. Widderaszendenten gehören nicht zu den Pflegeleichten, die zu allem Ja sagen.
Echte Partnerschaft bringt den Widderaszendenten weiter in seinem Leben. Gibt es für ihn diese Partnerschaft nicht, kann es sein, dass er lieber alleine bleibt, als sich in einer anstrengenden Kiste bemühen zu müssen. Will man Widderaszendenten mit Eifersucht einfangen, dann wird dabei also kein Band von Dauer herausschauen. Widderaszendenten sind zwar manchmal etwas zu offen in ihrer Art, aber sie neigen nicht zu Untreue, wenn der Partner ihnen genügend Spielraum für eigene Unternehmungen lässt.

Widderaszendenten mögen es einfach, wenn in der Partnerschaft offene und direkte Verbindung besteht, denn sie wollen sich gerade und frei ausdrücken dürfen. Wer also in der Liebe mehr Schein als Sein kultivieren will, der ist mit einem Widderaszendenten an den Falschen geraten.

Natürlich muss der Widderaszendent auch lernen. Lernen, Rat und Einfluss seines Partners anzunehmen, so wird er mit der Zeit konstruktiv auf Auseinandersetzung eingehen und damit erreicht er dann auch ein größeres Verstehen, dass partnerschaftliche Entscheide tatsächlich gemeinsam gefällt werden müssen und dann funktioniert die Partnerschaft auch wirklich gut.
 
 
Die Begegnungsachse Stier am Aszendenten und Skorpion am Deszendenten
 
Der Stieraszendent will sein Leben absichern. Ein unbeständiger Partner kommt für ihn nicht in Frage. Der Stieraszendent wirkt auf andere meist charmant und liebevoll, doch hat er auch seinen Kopf und will, dass Dinge – insbesondere auch in der Partnerschaft - so laufen, wie er das möchte. Sie möchten starke und zuverlässige Partner. Doch wenn der Partner keine Zugeständnisse macht, frustriert das den Stieraszendenten. Sein Partnersuchbild ist der Skorpion. Der Partner im Sinne des Skorpions gibt sich seinen Leidenschaften gerne hin und setzt sein ganzes Herz in die Partnerschaft, ist bereit, auch aus schwierigen Partnerschaften das Beste zu machen.

So kann der Stieraszendent lernen, dass Sicherheit nicht Verharren ist. Sicherheit in der Partnerschaft ist vor allem eine klare, eindeutige Zusage. Und genau das, kann der Partner im Sinne des Skorpions aus vollem Herzen geben. Der Stieraszendent lernt so, dass in der Partnerschaft das Gefühl der Verbundenheit wichtiger ist, als das bloße Haben eines wertvollen Partners. Andererseits braucht der Stieraszendent auch mal etwas fröhlich-geselligen Genuss ohne dass er dauernd einen tieferen Sinn darin sehen wollte.

Das Skorpionzeichen am Deszendent weist darauf hin, dass Stieraszendenten ihren Willen und ihre Entschiedenheit zu aktivem Handeln durch die Interaktion mit anderen Menschen schärfen können. Deshalb ist das Partnersuchbild (Deszendent) im Skorpion genau richtig für sie. Stieraszendenten brauchen Partner, die Gewohnheiten hinterfragen. Zwar mögen Stieraszendenten das eigentlich nicht, sind aber dennoch dankbar, wenn man sie auf Leerläufe hinweist. Partner sind in gewisser Weise auch Kapital und Sicherheit, wenn auf sie Verlass ist. Weil Stieraszendenten das wissen, sind sie selbst darauf bedacht treu und stabil zu sein.

Ist diese Stabilität gegeben kann die Verbindung zu einer besonders hohen Qualität heranreifen. Ein Fallstrick kann aber Besitzergreifung und Eifersucht sein. Stieraszendenten müssen sich oft darin üben, den Wert der Partnerschaft nicht nur von ihrer eigenen Warte aus zu sehen. Denn damit würden sie den Partner gewissermaßen entmündigen und das würde der Sache bestimmt nicht dienlich sein.

Es braucht eine gewisse Zeit bis Stieraszendenten sich voll auf eine Partnerschaft einlassen. Zu Beginn können sie recht misstrauisch sein. Im Grunde sind sie auf der Suche nach dem edlen Ritter oder der Herzensprinzessin die ihre Gefühle wecken und beflügeln sollen. Erst wenn sich etwas Vertrautes gebildet hat, fühlen sie sich in der Lage, sich voll zu öffnen. Ist eine Verbindung vertrauensvoll, können Stieraszendenten zu erstaunlicher Leidenschaft erblühen. Aber sie brauchen Ehrlichkeit und Treue in ihren Beziehungen. Menschen, welche in ihren Gefühlen nicht genügend Herzlichkeit aufweisen, werden als Partner keine Chance haben. 

Der Stieraszendent will mit seinem Partner nicht kämpfen, er will einen Bereich herstellen, in dem die realen Dinge das Lebens gemeinsam gewürdigt werden. Ihre Ansichten verfolgen sie dennoch zuweilen etwas strikt. Das kann dazu führen, dass sie sich selbst einfach nicht verändern wollen, was zu erheblichen Krisen in der Partnerschaft führen kann. Doch wenn es sein Partner versteht, ihn mit Genuss und Einfühlungsvermögen zu besänftigen, sollten sich die Dinge alsbald wieder lösen und die Verbindung wird sich durch so überstandene Schwierigkeiten nur noch vertiefen und wertvoller werden. Man kann also den Stieraszendenten am besten durch Schönes und Sinnliches bewegen, nicht aber durch Druck oder gar Zwang. Das wäre dann die Lektion die der Partner im Sinne des Skorpions vom Stieraszendenten lernen kann: Nichts erzwingen zu wollen.
 
 
Die Begegnungsachse Zwillinge am Aszendenten und Schütze am Deszendenten
 

Menschen mit Zwillinge am Aszendenten interessieren sich für sehr vieles und man kann mit ihnen über alles reden. Ein Partner der nicht spricht, kommt für sie nicht in Frage. Doch sind Zwillingeaszendenten nicht stark darin, aus all den vielen Eindrücken des Lebens ein zusammenhängendes Ganzes zu machen. Durch den Partner im Sinne des Schützen kann er erkennen dass alles in einem erweiterten Sinn zusammenhält. Schützen fliegen hoch und schauen aus dieser Perspektive auf die Welt. Durch seinen wachen, logischen Geist kann der Zwillingeaszendent den Partner im Sinne des Schützen auf Überlegungsfehler in seiner Großen Sicht hinweisen, was wiederum den Partner im Sinne des Schützen beeindruckt und inspiriert. Beide Zeichen lieben es, Erfahrungen auszutauschen. Beide lernen gegenseitig voneinander, die Dinge in verständliche Worte zu fassen.

Beide Zeicheneigenschaften sind beweglicher Natur und daher spontane Wesen. Es darf gerne auch Mal etwas überraschende Vorkommnisse geben. Zwillingeaszendenten suchen in ihren Partnerschaften nicht nur die körperliche Liebe, sondern vor allem den geistigen Austausch. Der Zwillingaszendent kann, wenn er sich verstanden fühlt, ein sehr einfühlsamer und lebendiger Partner sein. Allerdings kann bei ihm schnell einmal Langeweile aufkommen, wenn der Partner stets gleich in seinen Äußerungen und Meinigen ist. Dann kann es schon sein, dass er den prickelnden Flirt irgendwo draußen sucht. Dennoch ist Aszendent Zwillinge kein Hinweis auf Untreue, er braucht einfach stets etwas frohe Werte. Wer besonders eifersüchtig ist, der hat es mit einem Zwillingaszendent nicht leicht, denn für ihn sind auch Kontakte außerhalb der Partnerschaft sehr wichtig. Er ist selten ein Heimchen und braucht Anregung von außen.

Im Grunde ist der Mensch mit Aszendent Zwillinge stets kompromissbereit und tolerant. Er muss sich nicht immer durchsetzen und kann, Dank seiner persönlichen Beweglichkeit und seiner Gabe Dinge emotionslos zu betrachten, vernünftige Lösungen vorschlagen.
 
Zwillingaszendenten schätzen selbstständige Partner, so dass sie nicht immer die aktive Rolle übernehmen müssen. Das ist dann für die in die Weite führenden Eigenschaften eines Partners im Sinne des Schützen ein großer Segen. Sie führen den Zwillingeaszendenten in die erweiterte Sicht der Dinge und holen den Zwillingeaszendenten aus seinem Kreis von geselligen Kontakten hinaus, in die Welt der Philosophie oder der Zukunftsvisionen. Andererseits kann der Partner im Sinne des Schützen auch mal etwas lokaler sein, sodass er nicht immer weiter und weiter muss („…das Gut liegt oft so nah.“ ... Auch die kleinen, arglosen Dinge die Menschen teilen, können köstlich anregend sein. Es muss nicht immer alles einen größeren Zusammenhang haben.
 
 
Die Begegnungsachse Krebs am Aszendenten und Steinbock am Deszendenten
 
Krebsaszendenten sind empfindsame Wesen und wollen Partner welche ihr seelisches Wesen verstehen. Ein schönes Zuhause und eine friedliche Atmosphäre sind ihnen sehr wichtig. Mit Kritik können sie aber nicht so gut umgehen. Sie wollen sich der Sache mit der Liebe, sicher sein. Daher suchen Krebsaszendenten Partner, die Sicherheit und Struktur bieten, was Steinbockqualitäten sind. Doch das darf für die Kebsaszendenten nicht bedeuten, dass sie sich unterordnen und alles dem Partner überlassen. Das führte in Abhängigkeit und damit letztlich in Unmündigkeit. Echte Liebe geschieht nicht in Abhängigkeit. Krebsaszendenten müssen für sich selbst Strukturen schaffen, was sie von einem Partner im Sinne des Steinbocks gut lernen können. Der Partner im Sinne des Steinbocks fühlt sich für Stabilität und Sicherheit in einer Liebesbezeigung verantwortlich und setzt sich beharrlich dafür ein. Das gibt dem Krebsaszendenten die Möglichkeit sich anzulehnen und zu vertrauen und seine Gefühle offen zu zeigen. Der Partner im Sinne des Steinbocks kann davon ganz berührt sein und er lernt dadurch seine eigenen Gefühle ebenfalls offener zu zeigen.

In der Werbung sind Krebsaszendenten keine Draufgänger und sie überlegen sich gut, ob sie eine Beziehung eingehen wollen oder nicht. Sie suchen nach der ernst gemeinten Liebe und der dauerhaften Partnerschaft. Störend kann sich aber die Empfindlichkeit der Krebsaszendenten in einer Partnerschaft bemerkbar machen. Selbst ein falsches Wort ohne böse Absicht kann ihn schon verletzen. Sie müssen lernen, sich nicht alles so zu Herzen zu nehmen.
Die körperliche Liebe zählt den Krebsaszendenten sehr viel. Allerdings muss dabei vor allem tiefe Liebe fließen, die draufgängerische sexuelle Ekstase suchen sie weniger. Sie gehen lieber auf die feinsten Regungen des Partners ein und suchen die tragende Einheit. Und wenn sich Krebsaszendenten sicher fühlen, wollen sie für immer mit dem Partner zusammenbleiben und können sich dann wunderbar dahinschmelzend ihrem Partner hingeben.

Krebsaszendenten neigen dazu den Partner zu umsorgen und ihn mit viel Zärtlichkeit zu bedenken. Manchmal kann das aber für den Partner zu viel werden (fühlt sich bemuttert). Darauf können Krebsaszendenten beleidigt reagieren und vorübergehend heftig schmollen. Sie wünschten sich, dass auch der Partner so viel Liebe und Sorge aufbringt, wie sie selbst. Doch dürfen sie sich nicht ins Schneckenhaus zurückziehen, sondern müssen offen sagen, was wie gerne mögen. Gewiss, Worte sind nicht immer in Lage Gefühle zu beschreiben, doch es ist immer noch besser zu reden, als enttäuscht zu schmollen. Zum Glück lernen die Krebsaszendenten diese Lektion mit zunehmender Reife. Sie werden strukturierter und klarer. Daher sind Krebsaszendenten oft in der Reife glücklicher in der Liebe als in der Jugend.
 
 
Die Begegnungsachse Löwe am Aszendenten und Wassermann am Deszendenten
 
Löweaszendenten lieben es andere zu beeindrucken, sie verstehen es, sich ins Licht zu setzten. Sie brauchen daher Partner, die sie machen lassen und ihnen möglichst keine Vorschriften machen. Das ist genau das, was ein Partner im Sinne des Wassermanns gerne geben kann. Löweaszendenten wollen selbständige Partner, die auch mal ihren eigenen Vorhaben nachgehen.

Da Löweaszendenten beachtet und respektiert werden wollen, brauchen sie einen Partner, auf den sie ebenso stolz sein können, wie auf sich selbst. Allerdings dürfen sie sich nicht auf den Beifall des Partners stützen, denn das würde sie in Abhängigkeit bringen, und das würde dem Partnersuchbild Wassermann am Deszendenten widersprechen. Der Partner soll eine gewisse Größe im Geist und im Auftreten haben, sonst fühlen sich Löweaszendenten nie richtig glücklich. "Das wahre Leben ist Freizügigkeit" könnte ihr Motto sein. Sie wollen sich entwickeln und freuen sich, wenn ihre Partner ähnlich selbstverständlich ihre Eigenheiten im Leben vertreten. Löweaszendenten sind gute Freunde, die für ihre Lieben da sind und wenn Großherzigkeit in der Beziehung geteilt wird, dann sind sie ausgesprochen herzliche und sehr genüssliche Liebhaber.

Löweaszendenten neigen aber dazu, Probleme zu überspielen. Wenn Schwierigkeiten auftauchen, fühlen sie sich schnell eingeengt und lassen sich oft kaum belehren. Der Löweaszendent muss begreifen, dass alle aufeinander angewiesen sind, dass alles nur möglich ist, weil andere ebenfalls ihren Beitrag zum Ganzen leisten. Sich selbst glauben zu machen, die anderen Menschen nicht nötig zu haben, würde die Menschen mit Löweaszendent auf Dauer sehr unnahbar machen und ihr Herz würde erkalten. Wenn Löweaszendenten tatsächlich gelernt haben, sich auf den Partner einzulassen und diesen mitbestimmen lässt, dann fließt die Herzenswärme und daraus erfolgt gegenseitiger Respekt.
 
 
Die Begegnungsachse Jungfrau am Aszendenten und Fische am Deszendenten
 
Jungfrauaszendenten sind kritische Menschen. Sich selbst nehmen sie bei der Kritik nicht aus und sie neigen deshalb leicht dazu, ihr eigenes Licht unter den Scheffel zu stellen. Einige kompensieren dies in einem betont lauten oder belehrenden Auftreten. Doch das führt nicht wirklich weiter. Grundsätzlich finden Jungfrauaszendenten in einem sensiblen Partner eine besonders gute Ergänzung. Das Partnersuchbild sind die Fische am Deszendenten. Der Partner im Sinne der Fische, liebt es seinem Partner den Rücken zu stärken und ihm helfend zu Seite zu stehen. Einem solchen Partner hilft der Jungfrauaszendent gerne mit seinem klaren Versand und seiner Vernunft weiter zu kommen. Allerdings kann der Jungfrauaszendent seinen empfindsamen Partner durch zu viel Kritik verletzen.

Bei der Partnerwerbung und dem Entscheid sich auf einen Menschen einzulassen, ist der Jungfrauaszendent prüfend und abwartend. Von sich aus initiiert er eher selten direkt einen Kontakt. Er beobachtet zunächst seine eigenen Gefühle und will nicht auffallen. Daher können Menschen mit Jungfrauaszendent etwas ungelenk, angepasst oder auch mal überhöflich bis distanziert wirken. Dennoch schaffen sie sich durch ihr zurückhaltendes Wesen leicht Sympathien, weil sie zuverlässig und korrekt sind. 

Durch das Fischezeichen am Deszendenten wird der Jungfrauaszendent dazu angehalten, Gefühle zu zeigen und über das rein messbare und überprüfbare hinaus zu gehen. Doch das ist oft eine große Herausforderung für den Jungfrauaszendenten, der letztlich den einen oder anderen Schmerz im Herzen hinnehmen muss, weil er tendenziell seine Liebenswürdigkeit verbirgt und damit falsch verstanden wird. Das ändert sich dann aber schnell, wenn wirklich gelernt wurde Gefühle zu zeigen.

Menschen mit Jungfrau am Aszendenten sind gute, intelligente und aufmerksame Gesprächspartner die auch zuhören können. Allerdings sind es doch eher die anderen, die das Gespräch anfangen. Die Bescheidenheit des Jungfrauaszendenten lässt manche seiner Bedürfnisse unausgesprochen, sodass sein Partner meinen könnte, dass alles in Ordnung sei und er sich dann über die unerwartete Kritik seines Gegenübers wundert. In der Partnerschaft kann die Zurückhaltung des Jungfrauaszendenten aber auch beruhigend wirken, denn es wird sachlich über Probleme gesprochen. Dabei müssen nicht selten zunächst innere Ängste überwunden werden, ehe eine wirklich seelische Aussprache oder Hingabe möglich wird.

Ein Partner im Sinne der Fische, kann da immer und immer wieder zu feinsinnigem Fühlen aufmuntern. Tiefe seelische Begegnung schafft im Wesen des Jungfrauaszendenten einen fruchtbaren Boden. Nur gemeinsam kann eine Partnerschaft gelebt werden. Und gerade bei dieser Wahrheit kann der Jungfrauaszendent durch ein zunehmendes gefühlsmäßiges Öffnen seiner selbst, sehr viel dazu beitragen, dass die Partnerschaft fruchtbar und von Dauer sein wird.

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Nächst Woche schreibe ich über die Beziehungsachse der zweiten sechs Aszendenten (von Waage bis Fische).

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