Textserie Aszendent Teil 22


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Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten in den Häusern 1 bis 6.

 

Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten im ersten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich zuversichtlich (Schütze) für meine Selbstinteressen (1. Haus) ein.
 
Ist Jupiter der Herrscher des Aszendenten im ersten Haus, dann ist der Jupiter besonders stark und aktiv. Das erste Haus und das erste Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das erste Zeichen ist der Widder. Man könnt also auch sagen, diese Schütze-Aszendenten haben einen Anklang von Widder.
 
Die Schütze-Aszendenten sind besonders aktiv, unverkrampft und zuweilen umwerfend offen oder direkt, manchmal sogar leichtsinnig. Sie wollen unabhängig sein und verfügen über eine natürlich Autorität. Allerdings sind diese Menschen auch kaum je Bescheiden, wenn es um ihre Selbstgeltung geht. So kann diese Kombination zuweilen auch auf Maßlosigkeit hindeuten. Man nimmt sich immer etwas mehr heraus, als einem im Grund zustehen würde. Dennoch kommt echte Rücksichtslosigkeit selten vor. Es ist vielmehr so, dass sie mit ihrer Selbstüberzeugung Respekt einflössen und deshalb leicht über das Ziel hinausschießen. Mit Charme und Esprit gehen sie ihren Weg und überschätzen sich und ihr Können damit allzu leicht. Viele müssen erst einsehen, dass andere nicht immer erbaut sind, wenn da jemand dauernd seine persönliche Größe demonstriert. Jene, die sich selbst realistisch einschätzen, sind sicher recht beliebt, weil sie immer gute Ideen haben und man einfach ihre großzügige, zuversichtliche Art mag.
 
 
Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten im zweiten Haus
 

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich durch zuversichtlich (Schütze) für meine Ressourcen (2. Haus) ein.
 
Ist Jupiter der Herrscher des Aszendenten im zweiten Haus, ist die Kraft des Jupiters im Haus des Geldes und der Lebensabsicherung aktiv. Das zweite Haus und das zweite Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zweite Zeichen ist der Stier. Man könnt also auch sagen, diese Schütze-Aszendenten haben einen Anklang von Stier.
 
Schütze-Aszendenten gelten als Optimisten. Auch bei dieser Kombination stimmt das, allerdings, wenn ihnen nicht genügend Geld zur Verfügung steht, zieht sie das regelrecht in ein Tief, und die Zuversicht kann dann wirklich in den Keller fallen. Zum Glück haben aber die Schütze-Aszendent fast immer Glück mit Geld. Finanzielle Krisen sind deshalb eher selten. Weil sie sich so sehr damit identifizieren, was sie haben, so kann es zu einem gewissen Überlegenheitsgefühl gegenüber jenen, die weniger haben kommen. Man meint, weil man mehr hat, sei man auch mehr. Jene, die sich nicht so sehr mit ihrem Besitz identifizieren, sind meist großzügig und spenden auch gerne etwas für Notleidende. Was auf alle zutrifft, ist, dass sie sich gerne mit Wertvollem umgeben. Ein bisschen Status mö-gen alle. Frauen mit dieser Kombination neigen dazu einen wohlhabenden Mann zu angeln und können dabei vergessen, dass Wohlstand allein noch nicht glücklich macht. Männer neigen dazu, sich besonders durch das was sie haben hervorzutun und meinen dann auch, dass das ihre Männlichkeit unterstreichen würde. Je mehr diese Schütze-Aszendenten verstanden haben, dass auch geistige und emotionale Werte Reichtum bedeuten, umso besser können sie in der Folge auch Werte außerhalb des Geldes für sich erschließen. Wahrer Reichtum ist im Herzen, heißt es.

 
Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten im dritten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) zeige mich in meinem All-tag (3. Haus) zuversichtlich (Schütze).
 
Ist Jupiter der Herrscher des Aszendenten im dritten Haus, ist die Kraft des Jupiters im Haus der Beweglichkeit und der all-gemeinen Interessen aktiv. Das dritte Haus und das dritte Ze-chen haben Gemeinsamkeiten. Das dritte Zeichen sind die Zwillinge. Man könnt also auch sagen, diese Schütze-Aszendenten haben einen Anklang von Zwillinge.
Diese Kombination macht den ohnehin sehr beweglichen Schütze-Aszendenten noch lebendiger. Es sind dies Menschen mit außerordentlich wachen Sinnen. Für sie ist es ganz normal praktisch alles mitzubekommen und überall auch mitreden zu können. Da ihnen aber fast alles so leicht fällt, neigen einige zu intellektueller Eitelkeit, im schlimmsten Fall kann gar Hochstapelei angezeigt sein. Doch der aufrichte Typ ist sehr offen, freundlich und kann trübe Stimmung bei Mitmenschen aufheitern. Das ist einer der größten Vorzüge dieser Menschen. Voller guter Ideen sind diese Schütze-Aszendenten, aber sie sind nicht unbedingt jene, die eine Sache diszipliniert vorantreiben. Doch können sie gute Motivatoren sein, die immer wieder an das Gute und das Gelingen glauben. Man sollte sie also nicht unter Zwang setzten und sie dauernd festnageln wollen. Vergessen wir nicht, dass vielen Machern die Ideen fehlen und da sind dann diese Schütze-Aszendenten für eine Zusammenarbeit genau richtig. Sie könnten einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen, wenn sie daran glauben würden, dass dies tatsächlich richtig ist. Es ist also wichtig für diese Kombination, dass sie richtig eingesetzt wird, damit der wache Geist, die guten Dinge unters Volk bringen kann. Tolle Gesprächspartner mit denen man über alles reden kann. Das Emotionale kann zuweilen allerdings etwas im Schatten stehen.
 
 
Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten im vierten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) habe eine weitreichende Verbindung (Schütze) zu meinen seelischen Tiefen (4. Haus).
 
Ist Jupiter der Herrscher des Aszendenten im vierten Haus, ist die Kraft des Jupiters im Haus des seelischen Ursprungs und des Mitgefühls aktiv. Das vierte Haus und das vierte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das vierte Zeichen ist der Krebs. Man könnt also auch sagen, diese Schütze-Aszendenten haben einen Anklang von Krebs.
 
Wenn diese Schütze-Aszendenten mit sich selbst im Reinen sind, dann können sie es sehr weit bringen, weil sie aus vollstem Herzen schöpfen und über eine zuversichtliche Grundstimmung verfügen. Gelingt es ihnen jedoch nicht, sich selbst, als den Menschen der sie sind, zu mögen, dann verlieren sie an Ausstrahlung und an Lebenskraft. Ist die Stimmung gefallen, dann müssen sich diese Schütze-Aszendenten vorübergehend etwas aus dem äußeren Leben zurückziehen, um sich mit sich selbst wieder zu verbinden und in dieser Ruhe ihren Optimismus wieder wecken. Ein aktiver und friedvoller Privatbereich wo man sich heimisch und verstanden fühlt ist also besonders wichtig. Das ist für Schütze-Aszendenten nicht immer leicht. Das Selbst möchte in die Welt hinaus, doch der Herrscher des Aszendenten steht in einem Bereich, der Rückbindung an ein gewohntes Umfeld, was durchaus einen gewissen Widerspruch ergeben kann. Man möchte für sich einstehen und doch ist man irgendwie abhängig von einem freundlichen Umfeld. Das kann zu Aggressionen führen, die nicht ausgelebt werden können/dürfen. Deshalb kann es manchmal zu Überreaktionen kommen. Man tut sich selbst weh um sich wieder zu spüren oder man isst zu viel oder zu wenig, weil man seelisch aufgewühlt ist. Es ist also sehr zu wünschen, dass diese Menschen in einem wohlwollenden näheren Umfeld leben können. Wird ihnen Verständnis entgegengebracht, danken diese Schütze-Aszendenten dies aus vollstem Herzen. (…!)
 
 
Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten im fünften Haus
 

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin offen (Schütze) wenn es darum geht, das Leben zu feiern (5. Haus). 
 
Ist Jupiter der Herrscher des Schütze-Aszendenten im fünften Haus, ist die Kraft des Jupiters im Haus der Lebensfreude und der Unternehmenskraft aktiv. Das fünfte Haus und das fünfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das fünfte Zeichen ist der Löwe. Man könnt also auch sagen, diese Schütze-Aszendenten haben einen Anklang von Löwe.

Das ist eine Lebenshunger-Konstellation, die nichts anderes will, als sich frei ausleben zu dürfen. Diese Schütze-Aszendenten brauchen Freiraum und gewissermaßen eine Spielwiese auf der sie sich voll ausleben können. Die einen finden ihre Spielwiese darin, dass sie sich eine florierende Existenz aufbauen, andere hingegen feiern einfach das Leben und neigen dann zu Übertreibungen. Allen ist der Lebenshunger eigen, deshalb brauchen sie etwas zu tun, bei dem sie sich mit voller Begeisterung eingeben und verlieren können. Dann strahlt das Leben und die Stimmung ist gut. Also alles nur gut? Nun, bei so viel Freude am Tun kann man sich natürlich auch fürchterlich verausgaben, weil man einfach zu viel will. Wer gar keine Grenzen respektiert, kann in ein Burnout rennen oder schlimmstenfalls einen Herzinfarkt heraufbeschwören. Also Maß halten und den Ball auch mal flach halten, dann sollten die Dinge in eine richtige Richtung gehen. Auch kann der stete optimistische Antrieb dazu führen, dass man den Ernst einer Situation verkennt und sich selbst ins Chaos stürzt. Allerdings haben diese Schütze-Aszendenten immer wieder Glück und kommen auch im Problemfall fast immer wieder gut aus der Sache heraus. Also einfach nicht allzu arg übertreiben, sich nicht allzu arg auspowern, dann müsste alles gut vorangehen.
 
 
Jupiter, Herrscher des Schütze-Aszendenten im sechsten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin zuversichtlich (Schütze) beim Erfüllen meiner Aufgaben (6. Haus).
 
Ist Jupiter der Herrscher des Schütze-Aszendenten im sechsten Haus ist die Kraft des Jupiters im Haus der Mitarbeit und des sich Einpassens an Gegebenheiten aktiv. Das sechste Haus und das sechste Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das sechste Zeichen ist die Jungfrau. Man könnt also auch sagen, dass diese Schütze-Aszendenten einen Anklang von Jungfrau haben. 
 
Diese Schütze-Aszendenten sind fleißige Menschen und gute Teamplayer. Doch brauchen sie Freiraum beim Arbeiten. Wenn der Chef dauernd kontrolliert oder beobachtet, dann verlieren sie die Freude am Schaffen. Ihr Bestes leisten sie, wenn bei der Arbeit eine wohlwollende, eher lockere Atmosphäre vorhanden ist. Ist die Arbeit uninteressant oder sind nervende Mitarbeitende vorhanden, kann ihnen schon mal der Kragen platzen und ein reinigendes Gewitter kann dann hoffentlich dazu führen, dass es wieder etwas freundlicher zugeht. Manchmal geraten ihnen solche Reaktionen etwas übermäßig. Es ist selbstverständlich richtig, seine Gefühle offen zu zeigen. Aber wenn es so weit ist, bitte nicht gleich die Fassung verlieren, das würde der Sache wohl eher nicht dienen. Alle Schütze-Aszendenten lieben das eher flotte Tempo. Ist ihr Herrscher, der Jupiter, im Haus der Arbeit, kann es daher ab und zu Flüchtigkeitsfehler kommen, oder man verspricht zu viel und schafft es nicht ganz wie angekündigt. Aber im Allgemeinen kann man sich auf sie verlassen, sie möchten es gut machen und haben allgemein einen guten Blick für die Vorgänge und über Zusammenhänge die ihre Arbeit ausmachen. Wichtig ist einfach, dass die Tätigkeit einen Sinn ergibt, dann arbeiten diese Schütze-Aszendenten mit Freude.

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