Textserie Aszendent Teil 24


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Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten in den Häusern 1 bis 6

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im ersten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich konzentriert (Steinbock) für meine Selbstinteressen (1. Haus) ein.
 
Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im ersten Haus, dann ist der Saturn besonders stark und aktiv. Das erste Haus und das erste Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das erste Zeichen ist der Widder. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Widder.

Steinbock-Aszendenten wollen, das was ihnen wichtig erscheint, immer bis zum Ende durchziehen. Damit suchen sie Anerkennung zu ernten. Wenn Saturn als Herrscher des Aszendenten im ersten Haus steht, könnten die Betroffenen dauernd am Ziele erreichen sein und nie zur Ruhe kommen und damit unnahbar werden. Man könnte meinen, dass sie eine besonders gelassene Art hätten, sich bis zum Umfallen in die Arbeit zu stürzen. Etwas erreichen, etwas ernten, Bedeutung gewinnen, das ist im Wesentlichen das, was ihrer Persönlichkeit entspricht. „Da macht man doch gleich von Anfang alles selbst, dann wird es auch wirklich gemacht sein.“ Das könnte ein Spruch sein, den man von diesen Steinbockaszendenten hören könnte. Ihre Disziplin ist beispielhaft. Allerdings gibt es auch Vertreter mit dieser Kombination, die sich betont gleichmütig zeigen, aber dann auch an diesem Spiel leiden, weil sie letztlich viel lieber ehrlich wären. Zuweilen kann auch der sehr gehemmte oder überernste Typ vorkommen. Doch das bleibt selten über eine gewisse Lebensreife hinaus noch ein Thema. Dazu sind sie einfach zu hart mit sich selbst. Außerdem sind sie sehr geduldig, können sich einschränken und auf ihre Chance warten. Dass sie alles richtig machen wollen, hängt oft damit zusammen, dass sie auf jeden Fall nicht negativ auffallen wollen. So sind viele etwas ungelenk, kontrolliert und wenig spontan, denn das ließe allzu leicht Fehler zu. Mit zunehmender Reife hat man hoffentlich etwas erreicht. Denn den meisten geht nach einer gewissen Anzahl von Jahren ziemlich die Puste aus. Dann versuchen sie alles haltbar zu machen. Man möchte nicht mehr so hart arbeiten und sucht nur noch die Stabilität. Doch Gewohnheit und psychische Schwere können daraus entstehen. Jedoch finden die meisten schließlich eine gewisse Kontinuität, gemäßigt, aber stetig (!) und auch damit lässt sich doch wirklich einiges erreichen.
 
 
Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zweiten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich konzentriert (Steinbock) für meine Ressourcen (2. Haus) ein.
 
Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zweiten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des Geldes und der Lebensabsicherung aktiv. Das zweite Haus und das zweite Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zweite Zeichen ist der Stier. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Stier.
Diese Steinbock-Aszendenten arbeiten hart um sich ein sicheres finanzielles Polster zu schaffen. Da ihnen diese Sicherheit so enorm wichtig ist, fürchten sich viele gerade davor, dass sie ihren Besitz verlieren könnten. Es wäre für sie eine absolute Schmach, wenn sie in eine Situation kommen würden, wo sie andere um Geld bitten müssten. Männer mit dieser Kombination glauben oft, dass, wenn sie ein gutes Bankkonto haben, dann auch als Mensch viel wertvoller wären. Frauen neigen dazu, einen gut verdienenden Mann zu heiraten und können dabei durchaus in einen goldenen Käfig geraten. Es ist also insgesamt etwas viel Sicherheitsstreben in dieser Kombination vorhanden. Je grösser die Angst im Leben zu kurz zu kommen vorhanden ist, desto weniger können Werte, die nichts kosten, genossen werden. Man lacht wenig, man ist stets mit sich und dem was man hat beschäftigt, man sieht die Schönheit einer Blume nicht mehr. Das gilt es zu bedenken, denn auch die Anerkennung von Herzensqualitäten kann äußerst aufbauend sein. Andererseits ist es tatsächlich einfach wichtig für diese Steinbock-Aszendenten, dass das Finanzielle wirklich gesichert ist. Das ist ein Fakt. Aber Besitz soll natürlich auch Freude machen und nicht einfach da sein, um seine Ängste vor Armut und persönlicher Unzulänglichkeit zu kaschieren. Auch wenn sie nicht immer den schnellsten und einfachsten Weg bei der Schaffung ihrer existentiellen Grundlage gehen können, so kann man doch sagen, dass bei diesen Menschen das Erreichte in aller Regel von Bestand ist. Vertrauen hilft dabei aber mehr, als Angst.  
 
 
Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im dritten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) zeige mich in meinem Alltag (3. Haus) ernsthaft (Steinbock).
 
Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im dritten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Beweglichkeit und der Interessen aktiv. Das dritte Haus und das dritte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das dritte Zeichen sind die Zwillinge. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Zwillinge.
 
Diese Steinbock-Aszendenten sind zwar oft äußerst kommunikativ, aber dennoch stets immer etwas ernst dabei. Es liegt an der Zurückhaltung dieser Menschen, dass sie zuweilen besonders schweigsam sind, um dann, wenn der Damm bricht, alle nicht gesagten Dinge hervorquellen, wie ein Bach der von einem Starkregen voller Leben ist. Einige haben eine gepflegte oder besonders korrekte Art sich auszudrücken, was den freien Fluss der Kommunikation oder auch die Flexibilität im Denken einschränken kann. Andere lernen viel, legen Wert auf Intellekt und sie wollen damit ihre Tendenz, sich für geistig ungenügend zu empfinden, überspielen. Wurde Vertrauen gefunden, dann wird die Kommunikation lebendiger und leichter, und dann stehen ihnen auch ihre Mitmenschen offener gegenüberstehen. Eigentlich möchte man jemand sein, der bekannt für seinen Realismus ist und damit möchte man Anerkennung bekommen. Da kann man schon mal den Menschen nach deren Mund reden und vergisst dabei, was man selbst wirklich denkt, wenn man tatsächlich in sein Herz schaut. Zum Glück finden diese Steinbock-Aszendenten mit der Zeit zu einer gewissen Kontinuität, sodass sie sich nicht immer und immer wieder mental unter Beweis stellen müssen. Das kann dann sehr befreiend auf sie selbst wie auch auf die anderen wirken.  
 
 
Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im vierten Haus
 

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) habe eine ernste (Steinbock) Verbindung zu meinen seelischen Tiefen (4. Haus).
 
Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im vierten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des seelischen Ursprungs und des Mitgefühls aktiv. Das vierte Haus und das vierte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das vierte Zeichen ist der Krebs. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Krebs.
 
Das kann eine gute aber auch eine schwere Kombination sein. Während die einen tiefe Ruhe in sich spüren und sich auch im Sturm nicht beeinträchtigen lassen, da haben andere damit zu kämpfen, dass sie Emotionen kaum zulassen können und damit innerlich distanziert werden. Seelische Stabilität in der man das Gefühl hat, angekommen zu sein, wird durch echte Ehrlichkeit im Umgang mit sich selbst und anderen erreicht. Der Herrscher des ernsten Steinbock-Aszendenten steht im Haus der Seele. Da muss man sich erlauben, auch mal weniger realistisch oder materialistisch sein zu dürfen, um ein Gefühl für die eigene Identität, die eigene Seele zu bekommen. In der Seele fließt der Fluss des Schöpferischen, ein lebendiger Vorgang, an dem man selbst mit Herzblut dabei sein kann. Wenn man sich denn nur lässt. Wenn diese Steinbock-Aszendenten lernen, möglichst frei über ihre tiefen Gefühle zu reden und diese nicht zu verdrängen, und wenn sie sich dem geliebten Partner oder nahestehenden Mitmenschen anvertrauen können, wird sich die empfundene Unnahbarkeit in ihren Herzen aufweichen. Man tut gut daran, diesen Steinbock-Aszendenten dabei zu helfen, dieses Vertrauen zu finden. Und das geschieht am besten, indem man sie zuverlässig willkommen heißt, nicht aber durch Sätze wie; „Du musst halt ... „. Wenn diese Steinbock-Aszendenten echtes Vertrauen gefunden haben, dann werden sie mit einer besonderen Eindeutigkeit und Treue zu ihren Lieben stehen. Man darf nicht vergessen, dass viele Vertreter mit dieser Kombination in der Jungend einige Härten zu bestehen hatten. Da muss man das Vertrauen wieder lernen. Und es gelingt früher oder später allen. Wenn sie wollen, schaffen sie das.
 
 
Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im fünften Haus
 

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin zurückhaltend (Steinbock) wenn es darum geht das Leben zu feiern (5. Haus).
 
Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im fünften Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Lebensfreude und der Unternehmenskraft aktiv. Das fünfte Haus und das fünfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das fünfte Zeichen ist der Löwe. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Löwe.
 
Der Saturn ist mit den Qualitäten des Ernstes und des Realismus verbunden. Da steht er im fünften Haus, dem Haus der Liebe und der Lebensfreude nicht gerade in seinem Element. So sind diese Steinbock-Aszendenten kaum je die verspielten Salondamen oder übermütigen Partylöwen. Könnte man meinen. Ist im Wesentlich auch so. Dennoch gibt es gerade bei dieser Kombination das genaue Gegenteil. Es wird dann eine besondere Offenheit vorgelebt und doch hat man das Gefühl, dass diese Offenheit wie eine anstrengende Leistung ist und man kommt mit der Zeit dann doch wieder in den Ernst. Besser passt Leistungsstreben und dann Freude am Erfolg zu Saturn im fünften Haus, ganz besonders dann, wenn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten in diesem Haus ist. Da das fünfte Haus mit den Qualitäten des Löwen (5. Zeichen) verbunden ist, fühlen sich diese Steinbock-Aszendenten recht schnell unterschätzt, was sie sehr verletzt aber auch gleichzeitig ihren Ehrgeiz anregt. So kann es kommen, dass man nur noch durch Leistung glänzen kann und damit das frohe und leichte Lebensgefühl dahinschwindet. Dann schaut man neidisch auf jene die sich frei und spontan ausdrücken können. Im Extremfall verurteilt man andere sogar dafür. Nicht selten gingen diese Steinbock-Aszendenten durch eine eher schwere Jugend, in der sie die Erfahrung machten, einfach nie zu genügen und sie wurden dadurch zu Menschen, die sich stets im Griff haben, zu humorlosen Leistungsmaschinen wurden, die selbst am eigenen Erfolg keine Freude empfinden können. Wenn sich diese Steinbock-Aszendenten ihre Sensibilität zugestehen können, sich selbst oder ihrem Partner nichts mehr beweisen wollen oder müssen, dann wird sich vieles lösen. Man kann nicht mehr als 100% geben. 100% zu geben ist sehr gut und auf jeden Fall genügend. Das ist eine Tatsache und damit ein reales Argument für persönliche Entspanntheit. Wer sagt denn, dass voller Einsatz ohne Freude und Leichtigkeit sein muss? Vergiss also den Satz: Ich bin nicht gut genug.
 
 
Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im sechsten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) beim Erfüllen meiner Aufgaben (6. Haus).
 
Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im sechsten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Mitarbeit und des sich Einpassens an Gegebenheiten aktiv. Das sechste Haus und das sechste Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das sechste Zeichen ist die Jungfrau. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Jungfrau haben.
 
Steinbock-Aszendenten stehen für diszipliniertes Arbeiten. Ist Saturn als Herrscher des Aszendenten im sechsten Haus, dann können wir von höchst fleißigen Menschen ausgehen, die vor allem Erfüllung finden, wenn sie gebraucht werden, wenn sie mit anderen zusammen an einem größeren Zusammenhang mitarbeiten können. Meist sind es sehr bescheidene Menschen, für die Rücksicht und soziales Handeln eine Selbstverständlichkeit sind. Wahrscheinlich nehmen sie sich selbst lieber zurück, als dass sie sich einen ungebührlichen Platz anmaßen wollten. Sie fühlen sich meist wohler, wenn sie klaren Vorgaben folgen können und mit ihrer Arbeit einen angemessenen Beitrag an die Gemeinschaft leisten können. Ihr Fleiß ist außerordentlich. Allerdings könnten gesundheitliche Probleme entstehen, weil man sich dauernd überarbeitet. Mach auch mal Pause! Spontaneität und Unvorhergesehenes müssen im Leben möglich sein. Zuviel Vernunft und Vorsicht können zu emotionalen Stauungen führen, manchmal sogar bis hin zu Unterwürfigkeit führen. Das muss, das darf nicht sein. Jeder Mensch hat Gefühle und jeder Mensch braucht Freude und Entspannung. Wenn diese Steinbock-Aszendenten das verstanden haben und sich dadurch eine Arbeit, ein Beruf sichern konnten, bei dem sie voller Freude arbeiten, dann kann das zu einer tiefen Zufriedenheit mit sich und dem Leben führen. Man kann sich behaupten und Gefühle zeigen, was ein besonders wertvolles Wesen hervorbringt, das den Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesundheit verstanden hat. So gereifte Menschen können dann auch anderen dabei helfen, vernünftig zu arbeiten, sich nicht übermäßig auszuzehren und dabei gesund zu bleiben. Viele dieser Steinbock-Aszendenten sind daher in Berufen tätig, wo es um Gesundheit, vernünftige Ernährung, angemessene Leistung geht. Nur ein gesund handelnder Mensch, kann sein volles Potential hervorbringen.

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