Textserie Aszendent Teil 25


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Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten in den Häusern 7 bis 12

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im siebten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) in meinen Verbindungen (7. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im siebten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Spiegelungen und der Verbindungen aktiv. Das siebte Haus und das siebte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das siebte Zeichen ist die Waage. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Waage haben.

Wenn der Herrscher des Aszendenten - 1. Haus = Haus des Selbst - im gegenüberliegenden Haus, dem Haus der Beziehungen ist, dann geht es immer um den Ausgleich der Interessen, meine Interessen und die Interessen des Gegenübers. Da könnte man sich als zurückhaltender Steinbock-Aszendent natürlich einfach unterordnen, damit man nicht allein ist. Aber da droht Abhängigkeit und Manipulierbarkeit. Kein Weg für echte Steinbock-Aszendenten. Denn sie wissen, was sie wollen und können sich selbst disziplinieren, ertragen allein sein durchaus für längere Zeit gut. Außerdem sind sie in der Lage sich zu bescheiden, bis eine gute Gelegenheit kommt. Dem Wesen nach will der Steinbock-Aszendent etwas aus sich machen. Und wenn der Herrscher des Aszendenten im siebten Haus steht, dann kann er gut mit Menschen, die ihn voranbringen könnten. Aber er sieht auch schnell einmal einen Konkurrenten im Gegenüber. Die Lösung liegt in einer diplomatischen Vorgehensweise, welche die eigenen Interessen und die des anderen, in einen vertrauensvollen Ausgleich bringt. In der Partnerschaft bedeutet das oft, dass man keine Enge oder Strenge aufkommen lassen sollte, ansonsten die Dinge nicht zufriedenstellend sein können. Da Steinbock-Aszendenten nicht selten die Erfahrung machen, dass sie für alles mehr leisten müssen als andere, könnten sie sich in der Partnerwahl benachteiligt vorkommen. Partnerschaft ist gegenseitige Förderung und das bedeutet, dass man den Partner machen lassen muss. Ein echtes Vertrauensverhältnis ist das Muss für eine gelungene Partnerschaft. Doch der Steinbock-Aszendent muss sich öffnen, sonst kann das Vertrauen nicht wirklich aufgebaut werden. Wer würde jemanden vertrauen wollen, der dem Partner seine verletzliche Seite verheimlicht? Man könnte nun meinen, das sei eine schlechte Stellung für die Partnerschaft, doch das ist es im Grund gar nicht. Meist dauert es seine Zeit, bis diese Steinbock-Aszendenten in einer erfüllenden Partnerschaft sind, die dann aber besonders bewusst und echt sein kann. Also alles da. Geduld. Vertrauen. Und es wird.


Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im achten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich mit ernsthaft (Steinbock) für meine Überzeugungen (8. Haus) ein.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im achten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Prinzipien und Verbindlichkeiten aktiv. Das achte Haus und das achte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das achte Zeichen ist der Skorpion. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Skorpion haben.

Steht der Herrscher des Aszendenten im achten Haus, dem Skorpion-Haus, dem Haus der Überzeugungen, dann wird das den Steinbock-Aszendenten stak intensivieren. Das könnte dann eine extreme (Skorpion) disziplinierte (Steinbock) Persönlichkeit (Aszendent) hervorbringen. Und in der Tat sind diese Steinbock-Aszendenten oftmals äußerst hart mit sich selbst und pressen sich energetisch aus. Sie müssen sich darüber klar werden, was sie tatsächlich tun, sonst könnten sie sich in starre Fixierungen verstricken. Was dann zu heftigen Lebenskrisen führen könnte, in denen die Betroffenen sich völlig machtlos fühlen. Steinbock-Aszendenten übernehmen gerne Verantwortung. Und auch da kann es zu Extremen kommen. Man fühlt sich überall zuständig und verantwortlich, tut alles für die anderen. Und irgendwann droht der Zusammenbruch, wen man nicht auf sich selbst Acht gibt. Sobald diese Steinbock-Aszendenten zwanghaft werden, müssen sie sich selbst Einhalt gebieten. Denn in der Zwanghaftigkeit, spürt und hört man nichts mehr. Da kann man nur sich selbst helfen. Also nicht zu viele Verpflichten tragen. Besser anerkennen, dass man selbst auch ein Mensch ist, der das Bedürfnis hat, Liebe in sich zu spüren. „Sei auch mal lieb zu dir!“ Das möchte ich diesen Steinbock-Aszendenten sagen. Wer sich öffnet, tolerant wird, verletzlich ist, der steht letztlich besser da, als ein Mensch in Rüstung, der dauernd mit seinen eigenen Bedürfnissen im Krieg steht. Also keine erstarrten Regelmechanismen und keine Abschottung, dann kann Treue, Freundschaft und Zuverlässigkeit ihre Früchte hervorbringen.


Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im neunten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) in meiner Lebensphilosophie (9. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im neunten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des erweiternden Erfahrungsaustausches mit der Umwelt aktiv. Das neunte Haus und das neunte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das neunte Zeichen ist der Schütze. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Schütze haben.

Steht der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im neunten Haus, ist das Thema realer (Steinbock) Lebenssinn (9. Haus) angestoßen. Diese Steinbock-Aszendenten wissen, dass wen man selbst groß sein will, dass dann auch etwas dahinter sein muss. So bilden sich viele lange um sich selbst eine Legitimation zu geben, nach außen zu treten um ihre Meinung zu äußern. Meist sind es sehr interessante Menschen, die sich viele Gedanken über das Menschengeschlecht gemacht haben und sie haben oft wirklich gute Ideen, wie man es besser für alle machen könnte. Sie wissen, dass Gesetzte allein die Welt kaum wirklich verbessern können. Die Verantwortung muss von jedem selbst kommen. Das lässt sich nicht wirklich verordnen. Aber man kann es wecken. Und genau da könnten diese Steinbock-Aszendenten viel erreichen. Verantwortung ist oft vor allem ein Gefühl und kein Programm, das im Menschen abläuft. Wenn Verantwortung nur aus dem Kopf oder durch Gesetze zu Stande käme, ist immer auch mit Härte oder unethischer Begrenzung zu rechnen. Außerdem sind ja viele Menschen unbelehrbar. Nicht wahr? (…) Daher kann man mit Belehrung nicht viel erreichen. Aber mit Zuversicht und Motivation lässt sich ein Gefühl für Verantwortung erwecken. Wer seine Wahrheiten so durchdrungen von Ethik und Anstand hervorbringt, dem wird Gehör geschenkt. Und damit kann man Menschen zusammenführen. So kann gemeinsames Einstehen für Recht und Menschlichkeit Wirkung zeigen. In diesem Bereich können Steinbock-Aszendenten mit Saturn im neunten Haus durchaus ein echtes Vorbild sein. Mit Zuversicht und gelebter innermenschlicher Bildung gelingt ihnen fast alles.


Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zehnten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) will durch konzentriertes Handeln (Steinbock) meine Lebensziele (10. Haus) erreichen.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zehnten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus in dem sich zeigt, was wir zur Welt in der wir leben, beitragen können. Das zehnte Haus und das zehnte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zehnte Zeichen ist der Steinbock. Man könnt also auch sagen, dass diese Kombination die Steinbock-Eigenschaften des Aszendenten verdoppelt.

Und in der Tat, diese Steinbock-Aszendenten sind wahre Marathonläufer wenn sie ein Ziel erreichen wollen. Ihren ist das meist sogar recht so. Denn was nicht durch harte Arbeit erreicht wurde, zählt ihnen kaum etwas. Wenn ich für etwas lange gearbeitet habe und es dann erreicht habe, dann ist es auch den mühsamen Weg wert gewesen. Aufgeben gibt für sie nicht. Das ist einfach keine Option. Wenn andere Horoskopfaktoren auf ein besonders sensibles Wesen schließen lassen, kann diese Stellung auch das Gefühl von Unzulänglichkeit hervorrufen und man hat den Eindruck gar nichts leisten zu können. Im Extremfall kann der völlige Rückzug aus dem Leistungleben vorkommen. Zum Glück ist diese Entsprechung aber selten. Am ehesten findet man sie bei sehr jungen Menschen oder bei Menschen die viel hatten und alles verloren haben. Die weit überwiegende Mehrzahl dieser Steinbock-Aszendenten sind die, die es durch Disziplin weit im Leben bringen. Sie gehen strukturiert bis strategisch an die Verwirklichung ihrer Pläne und arbeiten gegebenen Falls bis weit in die Nacht hinein um voranzukommen. Einigen unter ihnen ist anzuraten, hin und wieder zurückzuschauen, anzuhalten und sich selbst zu fragen, ob sie noch in der Lage sind, ein Gespräch zu führen, bei dem es nicht um Geschäftliches oder Karriere geht. Vielleicht würde es allen Beteiligten gut tun, wenn sie hin und wieder Pause machen würden und sich auch um die scheinbar unwichtigen Dinge (Familie, Partnerschaft, Kinder, die Liebe) kümmern würden.


Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im elften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) beim Ausleben meiner Einzigartigkeit (11. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im elften Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Selbstbestimmung und der Unabhängigkeit aktiv. Das elfte Haus und das elfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das elfte Zeichen ist der Wassermann. Man könnte daher auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Wassermann haben.

Das ist keine einfache Kombination. Der Steinbock-Aszendent möchte Karriere und Position in der Gesellschaft. Ist der Saturn im elften Haus, dem Wassermann-Haus, dem Haus der Individualität und der Erneuerung, dann passt das zunächst einfach nicht zusammen. Alt und neu, Festhalten und Unabhängigkeit, Stabilisieren versus Veränderung. Daher fühlen sich viele dieser Steinbock-Aszendenten wie zwischen zwei Stühlen sitzend. Sie wissen gar nicht recht zu welcher Gesellschaft sie hingehören, fühlen sich vielleicht in eine Welt hineingeboren, in der so vieles beim besten Willen einem einfach nicht entspricht. Sie stehen scheinbar oder tatsächlich davor, das Unvereinbare zusammenbringen zu müssen. Da hilft vor allem sich bewusst zu werden, was man wirklich mag. Wenn es mit dem Kopf nicht geht, versuche es Mal mit Gefühl. Wenn du an etwas denkst, das in dir ein Lächeln oder etwas Fröhliches hervorbringt, dann ist das das, was richtig ist. So kannst du dich dann auch angemessen verhalten, wenn dir etwas wirklich gegen den Strich geht. Man wird echter und in der Sache selbst auch gerechter. Aus der Verunsicherung heraus erwächst die Freiheit der Wahl, nach und nach alles zu so zu verändern, dass es stimmig wird. Etwas Neues zu realisieren, verlangt selten, dass man seine Grundfesten zerstören muss. Was aber nicht mehr gültig ist, das kann man getrost fallen lassen, um frei zu werden, die Dinge zu verändern, die zu ändern sind. Auf jeden Fall wäre es schade, wenn diese Menschen ihre Eigenheiten nicht annehmen würden und in ein starres Verhaltenskorsett schlüpfen würden. Die Vorstellung davon nimmt einen schon das Atmen. Wie beengend! Wenn diese Steinbock-Aszendenten wirklich herausgefunden haben, woran es lohnt festzuhalten und wovon man sich getrost befreien kann, dann müssen sie auch keine Angst mehr haben, aus der Rolle zu fallen oder von den anderen abgehlehnt zu werden. Sie sind authentisch und ehrlich. Ein bisschen Verrückt, darf man schon sein. Charakterfrage.

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zwölften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich ernsthaft (Steinbock) mit meinen innersten Wahrheiten (12. Haus) auseinander.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zwölften Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des universalen Bewusstseins und der Auflösung des Selbst im Ganzen aktiv. Das zwölfte Haus und das zwölfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zwölfte Zeichen sind die Fische. Man könnte also auch sagen, diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Fische haben.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zwölften Haus, kann das die Disziplin und den Willen in der Gesellschaft etwas zu erreichen, stark reduzieren. Aus dem zwölften Haus heraus betrachtet, scheint alles Streben fraglich. Doch ist das nur dann der Fall, wenn das Erstrebte nur Position, nur Leitern hoch steigen bedeutet. Hat die Sache etwas mit mir selbst zu tun? Wenn ja, dann loht sich dafür zu Arbeiten. Doch geht es diesen Steinbock-Aszendenten eben nicht darum, dass ihr Ego groß herauskommt, sondern dass sie sich im Tun richtig fühlen, dass sie etwas für das Ganze tun können. Im zwölften Haus legt man gewissermaßen die äußre Welt ab und transformiert sich schon in die andere Welt, in der man nichts mehr hat und nichts mehr ist, außer Bewusstheit. Das ist natürlich für einen Steinbock-Aszendenten nicht gerade das Einfachste. Einige fühlen sich ziemlich orientierungslos und können sogar unzuverlässig werden. Wer hätte das von einem Steinbock-Aszendenten gedacht? Diese Steinbock-Aszendenten halten wenig von Äußerlichkeiten. Sie fragen sich, was hinter dem Offensichtlichen ist und sehen wie die Menschheit wie eine Schafherde geleitet wird. Daher wollen sie von solcherlei Dingen möglichst frei sein. Auch vor Titeln und Diplomen haben sie oft wenig Respekt. Denn sie fragen sich, was diese Wert sind, wenn der Eigentümer, menschlich gesehen, keine besonderen Qualitäten aufweist. Und damit haben sie natürlich Recht. Auch wenn man nicht immer einsehen kann, warum Zuverlässigkeit und Genauigkeit so wichtig sein sollen, sie würden manche Unklarheit oder manches Missverständnis erst gar nicht erzeugen, was in einem positiven Sinne, auf einem zurückkommen würde. Diese Einsicht führt dann dazu, dass man doch ein Werk findet, woran zu arbeiten sich lohnt und das man mit Überzeugung vorantreiben kann. Diese Stellung an sich, macht keine Aussage darüber, ob man sehr erfolgreich ist oder gar nicht. Wer sein Licht erkennt, dem steht die Welt offen.

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