Textserie Aszendent Teil 27


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Uranus, Herrscher des Wassermann-Aszendenten in den Häusern 7 bis 12

 

Uranus, Herrscher deines Wassermann-Aszendenten im siebten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin unabhängig (Wassermann) in meinen Verbindungen (7. Haus).
 
Ist Uranus der Herrscher des Wassermann-Aszendenten im siebten Haus, ist die Kraft des Uranus im Haus der Spiegelungen und der Verbindungen aktiv. Das siebte Haus und das siebte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das siebte Zeichen ist die Waage. Man könnt also auch sagen, dass diese Wassermann-Aszendenten einen Anklang von Waage haben.
 
Und in der Tat, wenn diese Wassermann-Aszendenten keine befriedigenden Beziehungen haben, fühlen sie sich unvollständig. Sie müssen daher persönliche Unabhängigkeit und die Suche nach Partnern unter einen Hut bringen, sonst stehen sie im Konflikt zwischen eigenen Interessen und denen der anderen. Macht man klare Zusagen, könnte man einen Teil seiner Unabhängigkeit verlieren. So sind viele dieser Wassermann-Aszendente immer etwas unsicher, wirklich in der richtigen Beziehung zu sein. Verbindungen können in der Folge unerwartet und recht plötzlich zu Ende gehen. Kontakte knüpfen diese Menschen jedoch leicht und schnell. Sie können sich für andere Menschen begeistern, doch brauchen sie eine geistige Herausforderung in ihren Beziehungen. Ist diese nicht gegeben, sehen sie sich bald in einer endlosen, langweiligen Wiederholung von den immer gleichen Vorgängen. Einige gehen den lockeren Weg und sehen sich eher als Freund, denn als Partner. Andere haben mehrere Partner zur gleichen Zeit. Eine Bindung an einen festhaltenden Partner, empfinden fast alle als beengend. Mit einem erwachsenen und freiheitlich eingestellten Mitmenschen, können sie aber eine dauerhafte Partnerschaft eingehen. Es liegt an diesen Wassermann-Aszendenten selbst, die Balance zwischen Freiheit und Bindung zu finden.
 
 
Uranus, Herrscher des Wassermann-Aszendenten im achten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich auf ungewöhnliche Weise (Wassermann) für meine Überzeugungen (8. Haus) ein.
 
Ist Uranus der Herrscher des Wassermann-Aszendenten im achten Haus, ist die Kraft des Uranus im Haus der Prinzipien und Verbindlichkeiten aktiv. Das achte Haus und das achte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das achte Zeichen ist der Skorpion. Man könnt also auch sagen, diese Wassermann-Aszendenten haben einen Anklang von Skorpion.
 
Diese Wassermann-Aszendenten suchen nach der tieferen Wahrheit, nach der sie ihre Lebensideologie ausrichten können. Die meisten gehen da ein bisschen zu weit und hinterfragen ihre Überzeugungen bis zum geht nicht mehr. Einige machen das Gegenteil und versteifen sich in scheinbare Wahrheiten, die sie einfach nicht ablegen können. Beide Versionen neigen dazu die Dinge sehr streng oder eingleisig zu betrachten und sie geißeln sich damit nur selbst. Aber das zeigen sie nach außen hin nicht, es ist ihr eigener innerer Kampf. Eigentlich sollte ein Wassermann-Aszendent ja wissen, dass die Dinge nur sehr selten abschließend richtig oder falsch sind. Wenn der Uranus als Herrscher des Aszendenten aber im achten Haus ist, dann neigt mach einer zu zwanghafter Suche nach der abschließenden Wahrheit. Und die gibt es halt einfach nicht. Am besten hilft hier, wenn man sich klare Wertmaßstäbe schafft, die einem eine Basis gibt, auf der man aufbauen kann. Im Grund sind es Zweifel an den Gesetzen der Tradition, der Familie, des Clans, des politischen Systems, in dem sie leben, das sie immer wieder herausfordert, ihre Werte neu zu definieren. Aber was ist denn diese Selbstbestimmung, die Wassermann-Aszendenten wollen? Ist man da Abhängig von den Werten der anderen? Es liegt an ihnen selbst, die richtige Balance zwischen den verschiedenen Wertsystemen – eigene und fremde - zu finden. Vor allem aber in partnerschaftlichen Fragen, sollten sie zu einer klaren Haltung kommen, die dann nicht dauernd hinterfragt werden muss. Das wird ihr Leben sicher schon um einiges erleichtern.
 
 
Uranus, Herrscher des Wassermann-Aszendenten im neunten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) unterscheide mich (Wassermann) in meiner Lebensphilosophie (9. Haus) gegenüber anderen.
 
Ist Uranus der Herrscher des Wassermann-Aszendenten im neunten Haus, ist die Kraft des Uranus im Haus des erweiternden Erfahrungsaustausches mit der Umwelt aktiv. Das neunte Haus und das neunte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das neunte Zeichen ist der Schütze. Man könnt also auch sagen, dass diese Wassermann-Aszendenten einen Anklang von Schütze haben.
 
Diese Wassermann-Aszendenten sind wahre Visionäre. Sie haben eigene Ideen, eigene Wertvorstellungen, sie sind freigeistig und Zukunftsorientiert eingestellt. Ein kleinkariertes Leben mögen sie gar nicht. Damit sie sich wohl fühlen, brauchen sie ein tolerantes Klima, in dem Eigenheiten gelebt werden dürfen. Sie verkünden ihre weltanschaulichen Erkenntnisse gerne offen und gehen ihre eigenen Wege. Ganz allgemein haben sie wenig für die allgemeine gesellschaftliche Konvention übrig. Zuweilen mögen ihre Ansichten etwas provokativ wirken, weil sie den etablierten Wertsystemen ganz schön auf den Zahn fühlen. Allerdings kann man auch über das Ziel hinausschießen oder aber - auch das kommt bei diesen Wassermann-Aszendenten zuweilen vor - sie passen sich des lieben Friedens willen an, weil sie gerne bei anderen ankommen oder einfach keine unnötigen Diskussion wollen. Zufriedenheit wird bei dieser Kombination erreicht, wenn man einen anregenden Meinungsaustausch sucht, die verschiedenen Ansichten versucht zusammenzuführen, sodass man an einem gemeinsamen Strick ziehen kann. Wer abhebt in seinen Ansichten, geht zu weit, wer sich nicht mit den Ansichten anderer auseinandersetzen will, der tut zu wenig. Es liegt an ihnen selbst, zwischen Widerspruch zur Norm und freiheitlichem Denken einen gangbaren Weg zu beschreiten.
 
 
Uranus, Herrscher des Wassermann-Aszendenten im zehnten Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) verfolge ungewöhnliche (Wassermann) Lebensziele (10. Haus).
 
Ist Uranus der Herrscher des Wassermann-Aszendenten im zehnten Haus, ist die Kraft des Uranus im Haus in dem sich zeigt, was wir zur Welt in der wir leben, beitragen können. Das zehnte Haus und das zehnte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zehnte Zeichen ist der Steinbock. Man könnt also auch sagen, dass diese Wassermann-Aszendenten einen Anklang von Steinbock haben.
 
Diese Wassermann-Aszendenten wollen sich in der Gesellschaft profilieren, gehen dabei aber kaum konventionelle Wege. Meist ist ihnen Unabhängigkeit besonders wichtig und sie haben daher hin und wieder Schwierigkeiten mit Autoritäten. Auch wenn sie etwas Besonderes für die Gesellschaft leisten wollen, lassen sie sich doch nicht von der konventionellen Realität blenden oder gar davon unterjochen. Wenn sie sich aber etwas wirklich vorgenommen haben, dann bleiben sie unbeirrbar bei der Sache und tun alles, um das Ziel zu erreichen. Sie erkennen wo etwas geändert werden muss, und sie haben den Mut für Ihre Ideen einzustehen, auch dann, wenn andere ihre Denkweise nicht verstehen können. Daher werden sie im Zusammenhang mit ihrer gesellschaftlichen Entwicklung wohl ab und an mit Überraschungen rechnen müssen. Uranus im zehnten Haus verlangt nach dem Balanceakt zwischen gesellschaftlichem Erfolg und der Durchsetzung der persönlichen Eigenheiten.
 
 
Uranus, Herrscher des Wassermann-Aszendenten im elften Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setzte mich auf ungewöhnliche Weise (Wassermann) für meine Einzigartigkeit (11. Haus) ein. 
 
Ist Uranus der Herrscher des Wassermann-Aszendenten im elften Haus, ist die Kraft des Uranus im Haus der Selbstbestimmung und der Unabhängigkeit aktiv. Das elfte Haus und das elfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das elfte Zeichen ist der Wassermann. Man könnte daher auch sagen, dass diese Stellung die Qualitäten des Wassermann-Aszendenten verdoppelt.
 
Und in der Tat, diese Wassermann-Aszendenten sind offen für ihre Mitmenschen und halten an sozialen Errungenschaften fest, setzten sich für Gerechtigkeit und Selbstbestimmung ein. Sie selbst wollen ihre Individualität frei leben und sich möglichst ungebunden entfalten können. Das ist für Sie eine Frage des Respekts. Sie setzten auf Gleichgesinnte und finden auf diese Weise gute Freunde, die einander so nehmen und lassen, wie sie sind. Wahrscheinlich wünschen sie sich, dass alle Menschen ihren Lebenseinstellungen und ihren Vorlieben gemäß leben dürfen, ohne von anderen kritisiert, gemaßregelt oder gar verfolgt zu werden. Allerdings müssen sie sich immer auch um ein gesundes Maß an Individualität bemühen und nicht zu übertreiben, sonst könnten sie zu Sonderlingen werden. Nicht alles kann zugleich oder sofort geändert werden.
 
 
Uranus, Herrscher des Wassermann-Aszendenten im zwölften Haus
 
Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) unterscheide mich (Wassermann) in meinen innersten Wahrheiten (12. Haus) gegenüber anderen.
 
Ist Uranus der Herrscher des Wassermann-Aszendenten im zwölften Haus, ist die Kraft des Uranus im Haus des universalen Bewusstseins und der Auflösung des Selbst im Ganzen aktiv. Das zwölfte Haus und das zwölfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zwölfte Zeichen sind die Fische. Man könnte also auch sagen, diese Wassermann-Aszendenten einen Anklang von Fische haben.
 
Diese Wassermann-Aszendenten wissen nicht so recht ob sie ihre Eigenheiten ausleben wollen oder nicht. Wenn es darum geht persönliche Freiräume zu schaffen und sich in der Gesellschaft zu profilieren, dann muss man sich hervortun. Und genau da haben diese Menschen oft ein Problem. Auf etwas zu bestehen, und damit auffällig zu werden, das kann ihnen sehr unangenehm sein. Andererseits gibt es auch Vertreter mit diese Kombination, die sich einfach gar nicht darum scheren, was andere denken und tun, was sie wollen, ihre Eigenheiten übermäßig ausleben. Allerdings bringt diese Vorgehensweise sie wohl eher ins Abseits. Viele lernen mit der Zeit, ihr außergewöhnliches Potential kreativ zu denken einzusetzen. So können sie Lösungswege finden, die anderen verschlossen bleiben. Die Realität kann ihnen aber verloren gehen, wenn sie nicht achtsam und bewusst auf die Realität eingehen. Es liegt an ihnen die Balance zwischen Traum und Wirklichkeit zu erhalten.

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