Textserie Aszendent Teil 29


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Neptun, Herrscher des Fische-Aszendenten in den Häusern 7 bis 12

 

Heute geht es um die letzten sechs Herrscherstellungen der Fische-Aszendenten.
Das Zeichen Fische und das damit verbundene 12. Haus zusammen mit dem Neptun als dazugehörendes Gestirn, sind die am meisten missverstandenen Qualitäten der Astrologie. Fische sollen die altruistischen Lieben sein, die kaum wissen, was sie selbst wollen. Oder sie sollen Träumer sein und deshalb zu Drogen neigen. Stimmt alles und doch aber auch überhaupt nicht. Jeder Mensch mit Fischebetonung, mit Neptunbetonung oder mit Betonung des 12. Hauses im Horoskop, sieht sich immer wieder von seiner Mitwelt missverstanden. Was er fühlt, die Wahrheit, die in ihm ist, die lässt sich nicht hinreichend mit Worten beschreiben, weil sie über Worte hinausgeht. In alten Astrologiebüchern und auch in neueren Beschreibungen liest man immer noch, von Abgeschiedenheit, von Gefängnis und Wirren lesen. Man sollte verstehen, dass der Mönch sich im Rückzug von der Welt dem Göttlichen näher ist. Das kann der Mensch, der in seiner Gier nach Bedeutung lebt, nicht nachvollziehen. Daher werden Menschen mit Fischebetonung oder Betonung des 12. Hauses so oft völlig falsch verstanden.

Was kann nun man den tun um besser verstanden zu werden? Man tarnt sein wirkliches Wesen und zeigt nach außen Rationales. Wie soll das den Befriedigend sein? Also baut man sich seine Welt in sich auf und ist gewissermaßen damit allein. Man kann nur einen Teil seiner Welt teilen. Falls du also wieder einmal das Gefühl hast, dass dein Fischerpartner, dass deine Partnerin mit Betonung des 12. Hauses beim besten Willen nicht zu verstehen ist, dann versuche mal weniger mit dem Kopf zu verstehen. Du wirst seine/ihre Sehnsucht nach direktem Verbinden sehen. Wenn du dich aber nur mit Worten oder Verträgen verbinden kannst, dann wirst du einen Fische-Menschen nie verstehen. Fische ist das Zeichen, das sich mit dem Universalen mit seinen Mitmenschen verbinden will. Fische wissen, dass das Bewusstsein nicht im Gehirn entsteht. Bewusstsein hat keine biologische Basis. Es ist auch vorhanden, wenn wir nicht mehr als Körper da sind. Das ist bekannt und hinreichend bewiesen. Ein interessantes Video dazu https://www.youtube.com/watch?v=WBTCCu5cdoo Schwer zu verstehen? Oder doch hell aufleuchtend?

Nun, auch das war ein Versuch, das in Worte zu packen, was nicht in Worte passt. Lass dich aber mal ganz ohne etwas zu wissen auf einen Fische betonten Menschen ein. Plötzlich wirst du das Leuchten in seinen Augen sehen. Dieses Leuchten ist für den Fisch weit mehr, als all die kalte Logik, in der wir Menschen leben. Abgefahren im Sinne des Verstandes, aber ein phantastischer Raum, den zu betreten dich bestimmt um eine Dimension erweitern wird. Verstehe mal etwas ohne zu Denken und erwarte nicht, dass nur der Fische-Mensch dich verstehen muss, nur weil du „normal“, also normiert bist.


Neptun, Herrscher des Fische-Aszendenten im siebten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) lasse mich von meinen Verbindungen (7. Haus) inspirieren (Fische).

Ist Neptun der Herrscher des Fische-Aszendenten im siebten Haus, ist die Kraft des Neptuns im Haus der Spiegelungen und der Verbindungen aktiv. Das siebte Haus und das siebte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das siebte Zeichen ist die Waage. Man könnte also auch sagen, dass diese Fische-Aszendenten einen Anklang von Waage haben.

Wenn der Herrscher des ersten Hauses im siebten steht, bedeutet das, dass man sich selbst vor allem durch seine Kontakte erkennt. Das ist auch bei Fische-Aszendenten nicht anders. Haben diese Fische-Aszendenten eine erfüllende Partnerschaft, dann blühen sie richtig auf, sie könnten die ganze Welt umarmen. Doch müssen viele von ihnen erst durch Ernüchterungen gehen, ehe sie den wahren Partner erkennen. Fische zerfließen in der Liebe, neigen dann dazu den Partner in einem viel zu schönen Licht zu sehen und das kann dann zur Enttäuschung führen. Einige sind in der Folge so niedergeschlagen, dass sie für eine längere Zeit keinen Partner mehr wollen. Sie möchten uneingeschränkt dem Partner vertrauen, das wäre ihr Ideal. Doch müssen sie lernen, dennoch einen kritischen Verstand zu haben. Was für sie aber so etwas wie Misstrauen wäre. Und das wollen sie nicht in der Partnerschaft. Fische-Aszendenten mit Neptun im siebten Haus fühlen einen tieferen Sinn, der von einem universellen Ganzen getragen ist und in dem die Menschen für einander da sind. Die höchste Entsprechung von Neptun im siebten Haus wäre die "All-Liebe" oder die selbstlosen Nächstenliebe. Diese Fische-Aszendenten brauchen also einen Partner, der auf irgendeine Weise in höheren Oktaven mitschwingen kann, einen Menschen mit echtem Feingefühl.


Neptun, Herrscher des Fische-Aszendenten im achten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) komme durch Inspiration (Fische) auf meine Überzeugungen (8. Haus).

Ist Neptun der Herrscher des Fische-Aszendenten im achten Haus, ist die Kraft des Neptuns im Haus der Prinzipien und Verbindlichkeiten aktiv. Das achte Haus und das achte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das achte Zeichen ist der Skorpion. Man könnt also auch sagen, dass diese Fische-Aszendenten einen Anklang von Skorpion haben.

Diese Fische-Aszendenten stehen buchstäglich zwischen den Stühlen. Der Fische-Aszendent möchte über jede Begrenzung hinausgehen und wenn der Herrscher im achten Haus ist, dann soll er das mit Überzeugung tun. Also einerseits totales Loslassen (Fische) und andererseits totales Festhalten (8. Haus / Skorpion- Thematik). Diese Kombination kann daher für zu viel Ethik und zu viele Prinzipen stehen, aber auch dafür, dass man alle Grenzen negiert. Man könnte sagen: Sucht (Fische) nach Überzeugungen (8. Haus) und verliert sich im Grenzenlosen (Fische). Die einen sind geistig unabhängig, fest in sich verankert, die anderen finden keine Prinzipien/Überzeugungen und können sich nirgends richtig festlegen. Es geht bei dieser Kombination vor allem darum, dass sich die Betroffenen für sich selbst Regeln und Werte schaffen, an die sie glauben und die ihnen Sicherheit und Halt für rechtes Handeln geben. Nie-mand wird daherkommen und ihnen sagen können, was richtig und was falsch ist. Das muss jeder für sich selbst bestimmen. Man kann seine Wahrheit zunächst vielleicht am besten damit definieren, in dem man durch das Ausschlussverfahren den schwersten Ballast abwirft. Und sich danach seinen tiefsten Wünschen zuwendet. Also womit könnte ich gar nicht leben und dann was liebe ich von Herzen. Man muss irgendwie darüber hinauskommen, bloß zu spüren, dass stets irgendetwas nicht stimmt. Und dann bestimmen, was einem wirklich, wirklich wichtig ist.


Neptun, Herrscher deines Fische-Aszendenten im neunten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) lasse mich von Lebensphilosophien (9. Haus) inspirieren (Fische).

Ist Neptun der Herrscher des Fische-Aszendenten im neunten Haus, ist die Kraft des Neptuns im Haus des erweiternden Erfahrungsaustausches mit der Umwelt aktiv. Das neunte Haus und das neunte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das neunte Zeichen ist der Schütze. Man könnt also auch sagen, dass diese Fische-Aszendenten einen Anklang von Schütze haben.

Wenn wir das neunte Haus als Geist betrachten, dann zieht es den Fische-Aszendenten mit Neptun im neunten Haus in die unendliche (Fische) geistige Welt hinaus. Das kann stetes Fernweh bedeuten, aber auch Weite und Toleranz in der Weltanschauung. Bei einigen Fische-Aszendenten mit Neptun im neunten Haus ist die Weltanschauung derart geprägt von Idealen und Hoffnungen auf eine bessere Welt, dass sie wahllos alles aufnehmen, was irgendwie ihr Ideal bestärkt. So finden wir den Idealisten und den Utopisten bei diesen Fische-Aszendenten gleichermaßen, wie den echten Spirituellen. "Geist steht über Materie" oder "die Kraft der Liebe bewegt die Welt", könnten Aussprüche von diesen Fische-Aszendenten sein. Und wo der Geist keine Liebe und keine Freiheit hat, da ist er klein und neigt zu verdorbenem Rechthaben. Im Fliegen über den Dingen allein, steht der Mensch aber noch nicht auf dem Boden. Also die Welt in einem positiven Licht verstehen und dabei aber nicht von der Realität abheben, so ergibt sich ein Ganzes. Und dann kann man auch andere inspirieren ohne gleich zum Missionar zu werden.


Neptun, Herrscher des Fische-Aszendenten im zehnten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) lasse mich durch Inspiration (Fische) meine Lebensziele (10. Haus) finden.

Ist Neptun der Herrscher des Fische-Aszendenten im zehnten Haus, ist die Kraft des Neptuns im Haus in dem sich zeigt, was wir zur Welt in der wir leben, beitragen können. Das zehnte Haus und das zehnte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zehnte Zeichen ist der Steinbock. Man könnt also auch sagen, dieser Fische-Aszendent hat einen Anklang von Steinbock.

Diese Fische-Aszendenten suchen nach ihren wahren Platz in der Gesellschaft. Einige verlassen sich ganz auf den Fluss des Lebens und lassen sich gewissermaßen dahintreiben, wo sie richtig sind. Andere suchen endlos nach ihrer Aufgabe, die sie dieser Welt zu bieten hätten und sind deshalb struktur- und ziellos im Leben. Einige leiden unter dem Druck von Normen und Sachzwängen. Diese ganz gewöhnliche Welt da draußen scheint manchmal undankbar und so möchte man dann am liebsten aussteigen und ein Leben in Friede und Freiheit genießen. Es wird aber wohl kaum jemand kommen, der diese Fische-Aszendenten davon erlöst ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Mit dieser Kombination kommt man vor allem dann gut voran, wenn man sich und seinen Werten treu bleibt und unbeirrt weitermacht, auch dann wenn man das Ziel noch nicht klar beschreiben kann. Einfach unbeirrt am Ball bleiben. Das bringt Gelingen.


Neptun, Herrscher des Fische-Aszendenten im elften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) werde inspiriert (Fische) durch meiner Einzigartigkeit (11. Haus).

Ist Neptun der Herrscher des Fische-Aszendenten im elften Haus, ist die Kraft des Neptuns im Haus der Selbstbestimmung und der Unabhängigkeit aktiv. Das elfte Haus und das elfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das elfte Zeichen ist der Wassermann. Man könnte daher auch sagen, dass diese Fische-Aszendenten einen Anklang von Wassermann haben.

Diese Fische-Aszendenten sind immer ganz anderes, als man denkt. Man könnte sagen: Ich (Aszendent) bin grenzenlos (Fische) unabhängig (11. Haus). Ein Teil von ihnen ist tatsächlich völlig frei von der äußeren Beurteilung, ein anderer Teil von ihnen fürchtet wahrhaftig zu ihrem Anderssein zu stehen. Einige gelten als Idealisten oder als verträumte Utopisten, doch genau diese sollten weiter zu sich stehen und ihre ganze Farbe zeigen. Es wird irgendwann viel Freiheit und Freude bereiten. Einige versuchen in eine geistige oder gesellschaftliche Elite aufzusteigen und verlieren dabei ihr gutes Herz. Im Grunde ist es diesen Fische-Aszendenten in die Wiege gelegt, sich mit fast allen Menschen verbunden zu fühlen, ohne sich an diese zu binden. Sie haben also die Gabe, Menschen so sein zu lassen, wie sie sind und sich über jeden zu freuen, der sich selbst verwirklichen kann. Es kann also nicht darum gehen, seine ungewöhnlichen Eigenschaften aufzugeben, sondern eher bewusster mit ihnen umzugehen und die eigenen Bedürfnisse von Verbundenheit und Freundschaft dabei nicht zu vergessen.


Neptun, Herrscher des Fische-Aszendenten im zwölften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin inspiriert (Fische) von meinen innersten Wahrheiten (12. Haus).

Ist Neptun der Herrscher des Fische-Aszendenten im ersten Haus, ist die Kraft des Neptuns im Haus des universalen Be-wusstseins und der Auflösung des Selbst im Ganzen aktiv. Das zwölfte Haus und das zwölfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zwölfte Zeichen sind die Fische. Man könnte also auch sagen, dass diese Stellung den Fische-Aszendenten verdoppelt.

Das ist im Grund eine großartige Stellung. Wenn sich diese Fische-Aszendenten innerlich treu bleiben und ihre Ideale nicht abgehoben sind, dann können sie viel Bewusstheit für das universal Ganze erlangen. Nur wird es nicht einfach sein, dieses Wissen in der äußeren Welt anzuwenden. Bei einigen löst sich alles in nichts auf und nichts scheint mehr klar zu sein. Andere sind sehr klar und bestrebt, die größten Wahrheiten in sich selbst zu erkennen. Letztlich bleibt der Sinn des Hierseins als solcher dem rationalen Verstehen verschlossen. Aber er ist im universalen Ganzen begründet, das der Verstand nicht fassen kann. Damit müssen wir leben. Und es kann ein einsamer Weg sein, weil man kaum je von den anderen Menschen verstanden wird, was man eigentlich will. Dennoch sollten diese Fische-Aszendenten weiter machen und sich mit dem universal Ganzen weiterhin verbinden. Das heißt aber nicht, dass man weltfremd werden muss. Wir sind alle hier geboren und da ist auch unser Sein im Begrenzten dieser Welt und in Leben eines materiellen Körpers. Und das kann sehr wohl eine große Freude sein, vor allem, wenn man die Kraft gefunden hat, überall das Göttliche zu sehen.

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