Textserie Aszendent Teil 38


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Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto im ersten Haus beim Krebs-Aszendenten
 

Jupiter im ersten Haus beim Krebs-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin gefühlsorientiert (Krebs) und zuversichtlich (Jupiter) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Diese Krebs-Aszendenten sind zuversichtliche Wesen und weniger anhaftend als andere Krebsaszendenten. Jupiter im ersten Haus macht den Krebs-Aszendenten offener. Ungerechtigkeit können diese Menschen aber nicht ertragen. Prediger von Wahrheit und Gerechtigkeit findet man aber dennoch selten unter ihnen. Dafür sind Krebs-Aszendenten zu sehr den Gefühlen zugetan. Man will sich auf das fokussieren, was gut und richtig ist, was zu einem besonders glücklichen Wesen führen kann. Krebs-Aszendenten mit Jupiter im ersten Haus interessieren sich nicht nur für ihre Familie und ihre Freunde, sondern auch für andere Menschen und andere Sitten. Zuweilen findet man sogar echte Globetrotter unter ihnen.
 
Ist Jupiter im Krebs, ist das Wesen wohlwollend und tolerant. Ist Jupiter im Löwen, kommt eine selbstbewusste und großzügige Note hinzu. Jupiter wirkt weit mehr im Haus als in den Zeichen.
 
 
Saturn im ersten Haus beim Krebs-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin gefühlsorientiert (Krebs) und ernsthaft (Saturn) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Diese Krebs-Aszendenten sind voller Gefühle, neigen aber dazu, diese nicht offen zeigen zu wollen. Dies weil sie sich schützen wollen oder manchmal auch aus Misstrauen gegenüber anderen. Ist Saturn im ersten Haus, will man etwas erreichen und dann muss man sich ein Ziel setzten. Da passen Gefühle nicht immer dazu und man gibt sich bedeckt. Einige neigen dazu alles zu hinterfragen und sich zurückzuziehen und zu grübeln. Alte Verletzten können sie meist nicht wirklich gut loslassen und vergessen. Sie müssen lernen, dass ihre Bedürfnisse real sind und dass diese sein dürfen, dass man sie auch ohne schlechtes Gewissen einfordern darf. Wahre Verantwortung heißt sich als Ganzes einzubringen, also auch mit seinen verletzlichen Gefühlen. Wenn diese Lektion gelernt wurde, werden diese Menschen mit der Zeit auch von ihrer Umgebung mehr geschätzt und ihr Leben wird dann generell weicher und freundlicher.
 
Ist der Saturn im Löwen fürchtet man sich eher davor, sich lächerlich zu machen, ist der Saturn im Krebs, ist es eher die Angst vor Verletzung die Ängste verursacht. Saturn wirkt in den Häusern weit mehr als in den Zeichen.
 
 
Uranus im ersten Haus beim Krebs-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin gefühlsorientiert (Krebs) und unabhängig (Uranus) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Uranus war zwischen 1949 und 1956 im Krebs und kommt erst 2032 wieder in dieses Zeichen. Krebs ist das Zeichen der Zugehörigkeit zu einer Familie, zu einem Ort, zu einer Gemeinschaft. Uranus ist das Gestirn der Unabhängigkeit und der Emanzipation. Das ist also keine einfach Stellung für einen Krebs-Aszendenten. Die Frage ist stets, will man dazugehören und heimisch sein oder will man sich von seinen Wurzeln eher befreien. Einerseits will man kein Durchschnittsbürgen sein und fühlt sich von gesellschaftlichen Konventionen beengt, andererseits möchte man doch dazugehören und sich heimisch fühlen. Bei einigen Menschen kann das zu Zerrissenheit und einem steten sich lösen wollen aus den Gegebenheiten bedeuten. Das kann auch in der Partnerschaft Probleme verursachen, weil man zwischen Bindung und Unabhängigkeit schwankt. Manchmal sind es auch Krebs-Aszendenten die eher weniger von Gefühlen motiviert sind. Die Lösung dieses Widerspruches wird meist erreicht, wenn man sich klar wird, wo man dazu gehören will und mit welchen Menschen man sich lieber weniger abgeben mag.
 
Uranus bleibt durchschnittlich 8 bis 9 Jahre in einem Zeichen, weshalb er in einem persönlichen Horoskop praktisch nur noch im Haus zu deuten ist.
 
 
Neptun im ersten Haus beim Krebs-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin Gefühlsorientiert (Krebs) und inspirativ (Neptun) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Zurzeit wird es kaum Krebs-Aszendenten mit dieser Stellung geben, es sei denn, sie wären über 105 Jahre alt. Neptun war von 1901 bis 1914 im Krebs und wird erst 2067 wieder in dieses Zeichen gehen.
 
 
Pluto im ersten Haus beim Krebs-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin gefühlsorientiert (Krebs) und eindeutig (Pluto) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Krebs-Aszendenten mit Pluto im ersten Haus haben eine gewisse Unruhe in sich. Sie haben ein tiefes Innenleben, neigen zur Selbstanalyse und können einen enormen Willen aufbringen, wen sie etwas wirklich wollen. Sie fürchten sich davor, von anderen bloßgestellt zu werden und lassen daher nicht alle Menschen so richtig an sich heran. Diese Krebsaszendenten verabscheuen Manipulation und sind dennoch davon fasziniert, neigen dazu andere zu kontrollieren, um dadurch nicht selbst Opfer von Manipulation zu werden. Das kann zu erheblichen persönlichen, emotionalen oder partnerschaftlichen Krisen führen. Sie möchten tiefe Verbundenheit mit dem Partner, doch neigen sie dazu, die Dinge zu überreizen, dann verletzt zu werden und in der Folge sich zu verhärten. Die Lösung liegt meist darin, dass man lernt Verletzungen hinzunehmen und daran zu wachsen. Niemand ist perfekt und die meisten Verletzungen geschehen ohne Absicht. Also verzeihen lernen und erkennen, dass es mehr gibt als nur schwarz oder weiß. So wird Vertrauen aufgebaut und die gewünschte tiefe Verbindung kann ohne Zwang entstehen.
 
Der Pluto kann im Krebs oder im Löwen sein. Ist er im Krebs sind die persönlichen Kristen eher emotional. Ist der Pluto im Löwen, geht es mehr um den eigenen Stolz. Pluto braucht viele Jahre um ein Zeichen zu durchlaufen, weshalb er im persönlichen Horoskop praktisch nur im Haus zu deuten ist.

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