Tierzeiszeichen Fische


astroschmid auf
Facebook

Am Freitag den 19.2. um 6:34 Uhr ging die Sonne in das Tierkreiszeichen Fische. .

Das Tierkreiszeichen der Fische ist wohl das am meisten unverstandene Zeichen aller 12 Tierkreiszeichen. Was hat es auf sich mit den Fischen? 

Fische gehören zunächst zu dem Wasserzeichen. Krebs und Skorpion sind die beiden anderen Wasserzeichen. Die Wasserzeichen verstehen die Realität gefühlsmäßig. Sie sind inspirativ veranlagt und seelisch motiviert. Die tiefe ihrer Gedankenwelt und auch Verschwiegenheit zeichnen sie aus. Sie verfügen über Mitgefühl und Hingabe. Sie brauchen Zurückgezogenheit, haben aber ein Bedürfnis nach emotionaler Verbundenheit mit Anderen.
Zum andren gehören die Fische zu den flexiblen Zeichen. Es gibt die fixen, die kardinalen (besser vielleicht die aktiven) und die flexiblen Zeichen. Nebst den Fischen gehören Zwillinge, Jungfrauen und Schützen zu den flexiblen Zeichen.

Dann sind also die Fische die, die ihre Gefühle dauernd ändern?

Manchmal schon, doch das wäre kein gutes Bild für das Fischezeichen. Fische sind viel mehr jene, welche alles mit den Gefühlen erkennen. Sie können vielseitig und beweglich sein wie Zwillinge. Sie können empfindlich auf Kleinigkeiten reagieren wie Jungfrauen. Und sie können beflügelt sein wie die Schützen.

Das Tierkreiszeichen der Fische ist also das flexible Wasserzeichen im Zodiac. Überall sind Gefühle vorhanden, ein Meer von Gefühlen. Fische im Wasser können sich nicht nur waagrecht bewegen, sie können sich auch senkrecht bewegen. Sie sind nicht auf einen Boden, auf dem sie gehen beschränkt. Daher können Fischemenschen Gefühlswelten haben, die anderen Menschen nicht leicht oder gar nicht verständlich sind.

Da Fische nicht leicht zu verstehen sind, weil sie so weitreichend fühlen, kommt es vor, dass einige Fische sich von ihren Gefühlswelten verabschieden und nach aussen ein betont rationales Wesen zeigen um sich nicht dauernd erklären zu müssen. Das wäre bedauerlich und führt nicht zu innerem Frieden und schon gar nicht zu einem erfüllten Leben. Erfüllung finden Fische vor allem in der völligen Hingabe an Gefühle, das ist ihre Lektion.

Gefühle sind Wahrnehmungen. Bei den Fischen geht diese Wahrnehmung über das eigene hinaus. Fische nehmen alle Gefühle wahr und erleben sich daher manchmal sehr ungeschützt, weil Gefühle eben auch für andere wahrnehmbar sind. Das kann verunsichern und es kann eine Tendenz bestehen, sich zurückziehen zu wollen. Menschen mit Fischebetonung kann man daher sehr leicht zu nahe treten, sie fühlen sich schnell ertappt und blossgestellt. Daher „schwimmen sie gerne davon“. Sie möchten sich vor Beeinflussung schützen und ihre emotionale Privatsphäre nicht allen Blicken aussetzen. Es mag für andere nach Feigheit aussehen, doch ist der Schutz vor einer übergriffigen Welt für die innere Stabilität eines Fischemenschen oftmals einfach unabdingbar, um nicht in den endlosen Welten der gefühlsmässigen Wahrnehmung unter zu gehen.

Dieser Effekt der Überladung tritt auch bei den Zwillingen auf. Aber bei den Zwillingen sind es die mentalen Dinge, die dann zu einer Überladung des Denkapparates führen. Interessant in diesem Zusammenhang sind die Symbole der beiden Tierkreiszeichen. Fische haben zwei Schalen, eine nach links und eine nach rechts. Zwillinge haben auch zwei Schalen, eine nach oben und eine nach unten. Gleichsam zweier Parabolspiegel wird alles aufgenommen und das kann zu Überflutung und Überlastung führen.

Um gesund zu sein, müssen Fische sich immer und immer wieder (nach dem Rückzug) den Gefühlswelten ihrer Umgebung erneut öffnen. Denn in den Fischen werden alle Beschränkungen aufgehoben und die höchste Oktave wäre in diesem Sinne, das All-Eins-Sein mit der Schöpfung. Die Hingabe an die Welt der Gefühle muss also von Fischen geübt werden. Gefühle müssen zugelassen sein, frei von Wertungen sollen sie wahrgenommen werden, denn es handelt sich bei Gefühlen immer um etwas, das aus dem Nichtintellekt kommt. Und da ist die wahre Verbindung zwischen allem was lebt. Fische, die sich ihrer emotionalen Wahrnehmung voll hingeben können, haben allen Widerstand aufgegeben, sie haben das Schwert beiseitegelegt und erleben damit die tiefste Wahrheit die möglich ist. Sie erkennen das Leid auf der Welt, doch sie leiden nicht mit. Sie wissen, dass Mitleid das Leid vermehrt und nicht heilt. Heil wird die Welt dadurch, dass wir offen für einander sind, dass wir uns gegenseitig in einander wiedererkennen.

Fische wissen, dass dies die wahre Erlösung für die Menschheit ist. Wenn wir erkennen, dass wir nur diese eine Erde haben und dass wir nur eine Menschheit sind, dann sind wir Eins. Doch scheint (oder ist) die Menschheit noch weit davon entfernt, eine echte Einheit zu sein. Und das ist der Grund, warum in den meisten Fischemenschen diese unterschwellige Erlösungssehnsucht vorhanden ist. Sie verstehen die Wahrheit emotional und sind damit auf der höchsten Ebene des Erkennens: Wenn es mir gut geht soll, muss es auch dem anderen gut gehen. Und genau da kränkelt die Menschheit vor sich hin. Wie gross ist das Interesse eines jeden Menschen am Wohlergehen der ganzen Menschheit?

Den Fischen werden viele schlechte Eigenschaften nachgesagt. Und ja, es kann schon sein, dass ein Fischemensch den Träumen der Erlösung nachhängt und seine Hingabe an die Welt der Gefühle darin besteht, apathisch alles hinzunehmen. Doch ein guter Wille ist im Herzen begründet. Und früher oder später wird klar sein, dass Hingabe auch das Tun für die gute Sache bedeuten muss. Wer nichts tut, der kann letztlich gar nicht in der Hingabe sein, denn sein Verhalten ist Widerstand. Widerstand für seine wahren Werte einzustehen ist Abkehr vom Leben. Es ist die Verweigerung der Hingabe an das Leben. Diese Lektion wird manch ein Fisch (oder Menschen mit Betonung des zwölften Hauses) schon durchlaufen haben. Dann aber, wenn er wieder zu Leben erwacht, kann er regelrecht aufblühen und sich voller Schaffensfreude dem guten Werk hingeben. Und es ist unwahrscheinlich viel zu tun für Fische auf dieser Welt. Mitgefühl und Einheit zu verbreiten, das ist mit Sicherheit die edelste Aufgabe die ein Mensch haben kann. Auch wenn alles scheinbar nur ein Tropfen auf einen heissen Stein ist, die Menschheit verloren scheint, so kann aus dem Topfen der Vielen, ein Bach, ein Strom, ein Meer werden. Wir können mehr Gutes tun, als uns nur auf unsern Vorteil zu berufen. Das ist es, was das Tierkreiszeichen der Fische uns sagen will.

Ich wünsche allen in der Zeit der Fische, Momente der Einkehr und des reinen fühlenden Erkennens. Da findet man die Liebe der Schöpfung und den Zugang zur Hingabe an das Leben. Wir leben auf einem so schönen und reichen Planeten. Wir könnten ein geeintes glückliches Volk von Menschen sein. Das ist kein Traum, sondern eine Tatsache. Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sind Tore dazu. Mögen wir die Inspiration und die tiefe, umfassende Wahrheit, die das Fischezeichen versinnbildlicht, erkennen und die Welt auf diese Weise neu erschaffen. Vieles ist möglich, wenn wir es dann nur tun. Findest du nicht auch?

Herzlich Peter Schmid

Zurück zu der Auflistung der aktuellen Themen.
 
Werbeblock

arrowTop