Mond - Neptun - Umfrageresultate


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14 Personen haben bisher mitgemacht. Ich danke allen für den Austausch.

Wie erwartet sind Menschen mit Mond-Neptun-Verbindung sehr intuitiv. Dies weniger im Sinne des Denkens, sondern im Sinne des Fühlens, im Sinne von Symbolen und Träumen, die ihnen helfen das Leben zu verstehen. Aussagen, wie „ich fühle, was andere denken“ oder „ich nehme die Stimmungen anderer wahr“ haben 13 der 14 Befragten aus voller Überzeugung gemacht.

12 von 14 geben an, dass sie besonders gut auf Homöopathie, Reiki und ähnliche Dinge ansprechen. Diese Behandlungen würden spürbar im Inneren etwas rühren.

Die meisten geben an, dass sie spüren, wenn jemand wirklich etwas tiefes sagt oder sagen will, das kein Gedankenkonstrukt ist. Etwas das von der Seele kommt, wird also besonders wertvoll erkannt und besonders gerne angenommen.

Zu Traditionen besteht eine gewisse Distanz. Entweder bedeuten den Menschen diese gar nichts, oder sie fühlen sich nur davon angetan, wenn da wirklich noch etwas Echtes mitschwingt. So es nur eine oberflächliche Konvention ist, lehnen sie es alle ab.

Die Befragten schätzen, dass sie überdurchschnittlich oft missverstanden werden. Die einen sehen dies in einer Art „höherem Denken“ das ihnen eigen ist, das sie aber nicht als solches empfinden, sondern erstaunt sind, dass nicht alle Zugang zu einem solchen Denken haben. Keiner der Befragten gab an, dass er sich für genial hält oder sich selbst als besonders intelligent sieht.

Auf die Frage „Denkst du, dass es für die Menschheit einmal möglich sein wird, in Unschuld und Harmonie miteinander zu leben?“ kamen sehr unterschiedliche Antworten. Während die einen dies für endgültig unmöglich halten, haben andere wiederum das Gefühl, dass dies definitiv eintreten wird. Insgesamt hielten es die meisten für möglich, so die Menschheit ein entsprechendes Bewusstsein (für das Wesen der Liebe) erlangen wird. Ich wünschte mir, es würden mehr Menschen diese Möglichkeit, wenigstens als Möglichkeit sehen können.

Etwa die Hälfte der Befragten erlebt sich oft entwurzelt und orientierungslos. Praktisch alle geben an, dass sie zweitweise oder oft in ihren Gefühlen von anderen nicht verstanden werden. Da scheint vielen körperliche Betätigung oder Aufenthalte in freier Natur weiter zu helfen.

Interessant und sehr unterschiedlich waren die Angaben bezüglich der Beziehung zur eigenen Familie. Bei der Mehrheit war der Vater eine Respektperson, bei einigen war er wiederum kaum zu spüren. Und die Mutter war vor allem das Bild der Liebe oder dann praktisch das Gegenteil: „Meine Mutter hat mich nie verstanden“ oder „Meine Mutter, war für mich ein unverständlicher Mensch.“

Die Hälfte (!) der Befragten gibt an, kein Wunschkind gewesen zu sein. In drei Fällen waren die Rollen vertauscht, die Mutter hat das Geld verdient und war entsprechend viel abwesend, was als schmerzlich empfunden wurde. Zu Mond-Neptun kann auch gehören, dass man als Kind „herumgereicht“ wurde oder nicht von den leiblichen Eltern erzogen wurde. Nur eine Befragte sagte indes aus, dass sie mehrzeitlich durch die Grosseltern erzogen und betreut wurde. Ebenfalls nur ein Befragter gibt an, dass er die Mutter gefühlskalt erlebte.

Religiös war niemand, aber tatsächlich alle gaben an, spirituell zu sein. Aussagen wie Naturreligion, etwas Höheres fühlen, Taoismus, das Göttliche ist überall, kamen hier vor. Keiner der Befragten schien aber in spiritueller Eitelkeit verstickt zu sein. Das Stichwort „pragmatische Spiritualität“ wurde von einer Person genannt. Für die Befragten war es mehr Angeschlossensein an einer Urkraft und keine Sache des Egos, das da besonders gut dastehen wollte oder sich von den „Ungläubigen“ abheben wollte. Das fand ich sehr schön. Diese Bemerkung soll mir hier erlaubt sein.

Sich von als unzuträglich erkannten Umweltreizen zu entziehen, was für fast alle ein Thema. Die meisten können sich nur entziehen, indem sie weggehen (räumliche Distanz). Etwa ein Drittel gab an, dass das ein grosses Problem sei, dass sie ihre Wahrnehmung nicht ausschalten können und dass sie viel Zeit mit sich allein verbringen müssen um wieder fit für die Umwelt zu sein. Eine gewisse Disposition sich in seine eigene, phantastische Welt zurückzuziehen konnte festgestellt werden. Allerdings hatte ich bei keinen der Befragten den Eindruck, dass sie sich der Realität tatsächlich entziehen wollten. Zum Teil wurde die Umwelt schlicht als unsensibel empfunden.

Dass sich deshalb die Menschen mit besonders vielen selbst gewählten Reizen (Spiele, Drogen, TV, Sex) beschäftigen würden, konnte in dieser Umfrage nicht festgestellt werden. Die Antworten auf diese Frage waren eher: „Nein im Gegenteil“. Auch schätzten die meisten ihr Triebleben für durchschnittlich ein, zwei für erhöht, eine Person für niedriger. Hier war also nichts Auffälliges zu entdecken.

Da Mond-Neptun meist ein Abgrenzungsproblem hat, ist die Annahme, dass die Betroffen überdurchschnittlich oft an Hautirritationen zu leiden haben, nicht fern. Etwa ein Drittel gibt an, in der Pubertät heftige Akne gehabt zu haben. Etwa ein Viertel hat ständig mit Hautproblemen zu tun. Aber das heisst auch, dass drei Viertel keine Probleme hat. (…)

Auf die Frage wie die Betroffen ihre Leben im Griff haben, da kamen keine besonders signifikanten Dispositionen heraus. Weder sind mehr Menschen in psychologischer Behandlung gewesen, noch waren besondere Dispositionen zu Kurzschlusshandlungen zu verzeichnen.

Alle der Befragen, tatsächlich alle, gaben an, dass sie kreativ sind. Die einen in den verschiedensten Hobbys, andere direkt künstlerisch im Sinne der Bearbeitung von Materialen, oder durch Malen oder Musizieren. Eine Person gab an, schon immer eine Lebenskünstlerin gewesen zu sein.

Mond-Neptun wird allgemein einen Mangel an klaren Prinzipien zugesprochen. Dies hat sich im Sinne der Fixierung bestätigt, nicht aber im Sinne von klaren Richtlinien dem Leben zu begegnen. Da sind dann Worte wie „Hingabe, Wertschätzung, Achtsamkeit, Helfen“ genannt worden. Zuweilen wurde zugegeben, dass Dinge nicht zum Abschluss kommen, da man nie ganz zufrieden mit dem Geschaffenen ist.

Etwa ein Viertel der Befragten gibt an, manchmal auf Kleinigkeiten völlig übermässig zu reagieren. „Für mich sind mache Dinge schlimm, dir für andere nur eine Bagatelle sind“ sagte eine der Befragten. Unfreundlichkeit und harsche Redensarten fanden indes praktisch alle schrecklich. Aber man müsse darauf ja nicht unbedingt reagieren. Hier sei angemerkt, dass das Durchschnittsalter der Befragten bei 40.5 Jahren lag. Etwa die Hälfte gab an, in jüngeren Jahren öfter wegen Kleinigkeiten überreagiert zu haben.

Das Alltagsleben fanden etwa die Hälfte oft schmerzlich bedeutungslos. Dennoch sind fast alle der Meinung, dass alles seine Bedeutung hat. (…) Letztlich scheinen aber alle in einer Richtung unterwegs zu sein, in der das Bedeutungslose, durch Hingabe und durch ein Gefühl für das grosse Ganze, zunehmend relativiert wird. Dieser Reifungsprozess konnte ich sehr gut an den älteren der Befragten wiedererkennen.

Mehr als drei Viertel sehen sich in einer gesellschaftlichen Aussenseiterposition. Allerdings ist das nur für drei der 14 Befragten mit Unbehagen verbunden. Die meisten ertragen einfach Gesellschaft nicht auf Dauer und ziehen sich immer wieder zurück um sich wieder zentrieren zu können. Wer viel wahrnimmt der braucht entsprechend Zeit, um diese Dinge zu verarbeiten. Ein Mann sagte: „Als Aussenseiter sehen einem mehr die anderen.“

Alle der Befragten, ausser einer Frau, stimmten auf die Frage, ob sie patriotisch seien, nicht zu. Patriotismus wird als ziemlich wertlos erachtet. „Es gibt letztlich keine Grenzen zwischen den Menschen, das ist doch alles Mensch gemacht“, sagte jemand. Auch Doktorwürden und gesellschaftlich hohe Stellungen beeindruckte keinen der Befragten. Eine Frau sagte: „Nur wenn ich sehe, dass ein Mensch mit Herz und Seele dabei ist.“ Jemand sagte: „Beeindruckend ist Intelligenz, Einfühlungsvermögen, Mut, Ehrlichkeit, aber kein "antrainierter" Titel oder Rang.“ Ein Mann sagte: „Mich beeindrucken Wesen mit einer gewissen persönlichen Tiefe. Egal welchen Titel diese Person hat.“

Erstaunt hat mich, dass das fast alle angaben, dass sie sich recht gut durchsetzen können. Nur ein Mann gab an, dass er praktisch keine Durchsetzungsvermögen hätte. Insgesamt war mir ersichtlich, dass wenn den Befragten etwas Wichtig ist, dass sie dann sogar 150% geben können. Wobei bei Dingen, die nicht wirklich interessant für sie sind, keinerlei Anlass gesehen wird, sich durchsetzen zu wollen.

Als letzte Frage habe ich alle gefragt, was für sie der Sinn des Lebens sei. Etwa bei der Hälfte kam heraus, dass sie im Helfen viel Sinn finden. Dies kann allerdings eine Energie sein, die sie als Mensch in die Gesellschaft einfliessen lassen wollen. Solche Energien werden als Liebe, Mitgefühl, Heilen, Teilen, Licht vermitteln verstanden. Keiner der Befragten gab hier besonders Egozentrierte Dinge an. Dennoch waren natürlich auch Dinge wie Geniessen, meine Aufgabe finden, Freude empfinden, mit sich selbst in Reinen sein, vor. Lediglich eine Person unter allen Befragten gab hier „die totale Erleuchtung“ an.

Das war eine sehr interessante Umfrage und ich durfte mit ganz tiefen Menschen in Kontakt kommen. Ich danke euch hier am Ende nochmals herzlich!

PS: Ich führe diese Studie weiter und freue mich, wenn sich noch weitere Menschen melden, die Mond-Neptun-Verbindung im Horoskop haben. Das wären dann Mond in Fische, Mond im 12. Haus und Mond im Aspekt zu Neptun.

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