Resultate der Umfrage


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Resultate der Umfrage

Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen.

Hier sind die Resultate der Umfrage auf die Frage 1 (Warum interessierst du dich für Astrologie?):

Die meisten sind überrascht, warum so etwas überhaupt möglich ist. Vielen gefiel, dass Astro so gut die Vielfalt der Menschenwesen aufzeigen kann und dass sie helfe, sich auch im Anderssein anzunehmen, also dass man deshalb trotzdem ok ist. Vor allem wurde Astro als ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis genannt. Viele stellten fest, dass sie sich selbst und andere damit besser verstehen gelernt haben. Bei eingen war das Thema schon in der Familie bekannt, meist war es die Mutter, die sich dafür interessiert hatte. Ein Mann hat geschrieben, dass für ihn Astrologie fast wie eine Droge geworden sei und er sich nun wieder dem direkten Erfahren des Lebens zugewandt hat und es ihm jetzt wieder besser geht. Eine Frau hat geschrieben, dass sie durch Astrologie gelernt hat, sich selbst zu verzeihen, da ihr die eigenen Beweggründe nun plausibler seien. Eine Pädagogin fand, dass ihr die Astro sehr viel hilft um das Potential ihrer Schützlinge zu fördern.

Die beste Antwort fand ich diese (im Wortlaut): "Meine erste Motivation, mich für Astrologie zu interessieren, resultierte aus dem inneren Wunsch, mich mit meiner eigenen Persönlichkeit (inklusive aller Stärken und Schwächen) auseinanderzusetzen, um (unbewusste) Gründe des eigenen Denkens und Handeln aufzuspüren und daraus abgeleitet auch Empfehlungen bzgl. einer Optimierung eigener Denk- und Verhaltensmuster zu erhalten."

Das Duchschnittsalter aller Teilnehmer ist übrigens 41.05 Jahre (höher als ich dachte). Der Anteil der Männer betrug 12.3%. (dies hingegen hat mich nicht überrascht). Insgesamt decken sich die Antworten mit meinen bisherigen Erfahrungen.

Die Frage zwei habe ich möglicherweise nicht klar genug gestellt. Warum bin ich, wie ich bin? Das ist eigentlich die Frage, die ich in Beratungen fast immer gestellt bekomme, und die konnte erstaunlicherweise hier von den Teilnehmern nur zum Teil gestellt werden. Stattdessen kamen Fragen wie: „Was muss ich lernen?“, „Was ist mein Lebensziel?“, „Was tue ich hier?“, „Wie kann ich mich entfalten?“ usw.

Worin liegen die Ursachen für mein so sein? Diese Frage taucht offenbar erst in einem bestimmten Kontext während einer Beratung auf. Immerhin haben doch einige die Frage verstanden und fragten „Warum kann ich xy an mir nicht ändern?“ „Warum erkenne ich meinen Lebensweg nicht?“ „Warum sehe nur ich die Welt so?“
Einer hat gefragt, was kann ich tun um nicht mehr so zu sein? Das fand ich die spannendste Frage. Sie geht tiefer, denn sie will Ursachen und Prägungen knacken, will frei sein, Begrenzungen hinter sich lassen. Gefällt mir. In diesem Zusammenhang kommt mir dieser Spruch in den Sinn: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.“

Oft sind wir es mit unserer Meinung über uns selbst, welche die Ursache setzten, warum etwas im Leben nicht vorankommt. Wir begrenzen uns selbst. Wir wissen gewissermassen zu viel über uns selbst. Weniger Warum dafür etwas mehr Herzensfeuer für seine Sehnsüchte bricht machen üblen Zauber, dem wir uns ausgeliefert sehen und dennoch „hausgemacht“ ist.


Zur dritten Frage, ob es eine zuverlässige Prognose geben kann und wenn ja, worin dann noch der Sinn unseres Tuns liegen könnte, haben fast alle sehr viel geschrieben. Ich war wirklich erstaunt, wie unterschiedlich die Antworten waren. Einige sind davon überzeugt, dass das Leben total vorherbestimmt ist und dass der Sinn in der Hingabe an das Schicksal/Karma besteht, andere sehen im Freien Willen den die Menschen haben, nur eine bedingte bis sehr bedingte Möglichkeit einer zuverlässigen Prognose. Das scheint also eine rein philosophische Frage zu sein.

Jemand hat geschrieben: „Wer braucht schon Prophezeiungen? Wir ändern unser Leben so oder erst, wenn sie eingetreten sind.“ Was dann auch heisst, dass wenn Prognosen nicht eingetreten sind, dass wir uns unnötigerweise auf etwas vorbereitet haben, das nicht eingetreten ist. Eine interessante Betrachtungsweise, die darauf schliess lässt, dem Leben direkt und frei begegnen zu wollen, auch wenn es Überraschen geben kann.

Im Allgemeinen waren sich aber die allermeisten einig, dass Prognosen, ob sie nun gut oder schlecht sind, zutreffen oder nicht zutreffen werden, immer sehr stark mit unserem Handeln verknüpft sind. Das ist sicher richtig. Es kann astrologisch gesehen, zum Beispiel ein neuer Partner angezeigt sein, wenn der Fragesteller aber sein Herz nicht wirklich offen hat (zum Beispiel weil er Angst hat sich einzulassen), dann wird es wohl eher nicht geschehen, man wird den neuen Partner einfach nicht erkennen.

Ich stellte diese Frage vor allem deshalb, weil Astrologen hauptsächlich als Wahrsager gesehen werden. Das ist aber auf jeden Fall nicht unsere Königsdisziplin. Auf meiner Website habe ich die Aussagegrenzen der Astrologie beschrieben. Aussagegrenzen

Äusserst kontroverse Antworten kamen bei der vierten Frage: „Denkst du, dass man über die Erkenntnis seiner dunklen Seiten (seelische Verletzungen, geheime Begierden usw.) besser zu seinem Licht findet, als wenn du dich auf die lichte Seite deiner Selbst konzentrierst?“

Wir Menschen sind ja sehr gedankenverhangen und tun Dinge manchmal so ganz und gar ohne uns bewusst zu sein, was wir tun. Jeder kennt solche Beispiele, man hat Lust auf einen Kaffee und geht in die Küche und sieht, dass man ja gerade eben einen getrunken hat. Raucher wundern sich am Nachmittag, dass das frische Pack vom Morgen schon wieder so leer ist. Unser Verstand, unsere Gedanken bleiben oft ganz und gar ohne unsere bewusste Direktion und das führt zu Gedankenmustern, die sich verselbständigen und uns glauben machen, wir seien nicht gut genug oder zu viel oder was auch immer. Die Frage, „stimmt das?“ die kann dann schon einiges wieder ins Lot bringen.

Du siehst also, ich habe diese Frage nicht gestellt um für oder gegen das positive Denken zu sein, sondern schlicht darum, herauszufinden, wie bewusst wir denken. Was ist ein Fakt und was ist eine Meinung? Rechthaber wollen Meinungen zu Fakten machen und das geht halt einfach nicht. Meinungen sind Meinungen, auch die über uns selbst und nicht nur die, welche wir über andere haben. Meinungen sind nur optionale Vorstellungen von der Realität. Wenn wir das verstanden haben, dann können wir uns selbst interessante Fragen stellen, die tiefer gehen. Wenn diese meine Meinung etwas zu essen wäre, würde ich sie in einem Restaurant bestellen? Habe ich mich irgendwie zu meiner Meinung vertraglich verpflichtet? Kann das Gegenteil nicht auch so gut stimmen, wie meine Meinung? Usw.

Die meisten waren sich einig, dass Dunkle und das Lichte gehören zusammen. Jemand geschrieben, dass das Dunkle lediglich das „Kontrastmittel“ sei, das uns ermöglicht, das Lichte zu erkennen. Und das ist auch meine Meinung. Nur wenn wir keine Widerstände gegen das Dunkel in uns haben, kann es als Kotrastmittel überhaupt in Aktion treten. Dies wiederum heisst aber nicht, dass wir dauernd im Dunkeln wühlen müssen. Doch wenn das Dunkel kommt, dann sollten wir es so gut als möglich annehmen, es durchleben und daraus entsteht dann das Bewusstsein, wo/wie/was das Lichte ist. Wenn wir dann nicht im Dunkeln hängen bleiben, wird das Lichte wie die Sonne nach einem Gewitter in uns erscheinen.

Habe also keine Angst vor deinen Dunklen Seiten, wenn sie kommen. Wisse, dass wo Schatten ist, das Licht dahinter ist. Und nochmals, man muss nicht immer durch den Schatten ans Licht, wenn man wirklich durch einige Schatten ging, dann hat man so viel Licht in sich, dass man sich voller Freude und Kraft dem Licht zuwendet und dass man eben keine Angst mehr vor allfällig auftauchenden Schatten mehr hat.

DDanke, dass fast alle diese Frage mit mehreren Sätzen beantwortet haben. Ich konnte wieder viel lernen, auch über mich.


Nicht viel anders war es mit der Frage: „Ist es wahr und richtig, dass es immer wir selbst sind, die entscheiden ob wir glücklich oder unglücklich sind?“ Auch da haben fast alle recht viel geschrieben. Nur sehr wenige haben geschrieben, das stimme nicht. Die meisten fanden, es sei teils so und teils eben nahezu unmöglich in schwierigen Situation sich trotzdem zu entscheiden, glücklich zu sein. Ja natürlich, das ist so, aber es lohnt sich auf jeden Fall immer Facetten sehen zu wollen, die dann zum unweigerlichen Schluss führen, doch glücklich zu sein. Irgendjemand hat einmal das „Gedankenhygiene“ erfunden. Mach sauber in deinem Kopf mit schmutzigen Gedanken, soll das wohl heissen. Unsere Gedanken sind gewissermassen auch das Bett in das wir uns legen. Dieses sauber zu halten und mit einer liebevolle Umgebung zu versehen, das mach sicher Sinn.

Hier ein paar Antwortbeispiele:

- Ja, das sehe ich so…..meine Gedanken lösen bei uns Menschen ein Gefühl aus und somit liegt es an jedem selber, ob positive oder negative Gedanken mein Leben beeinflussen.

- Niemand kann mich ohne MEIN Einverständnis dazu bringen, mich schlecht zu fühlen. Und doch so oft mißachten wir dieses Einverständnis und verlieren uns in falschen Glaubensätzen, Erwartungen anderer und schädlichen Gewohnheiten. Warum? Weil wir noch nicht ganz bei uns selbst angekommen sind. Und daher lautet meine Antwort: "JA, wir entscheiden selbst". Wir haben es in der Hand zu entscheiden, ob wir bei uns bleiben oder uns unglücklich machen, in dem wir uns von uns selbst entfernen.

- Wenn wir unbewusst sind, entscheiden wir nicht darüber. Wenn wir unserer Gedanken gewahr werden und ihre Kraft erkennen, können wir mehr und darüber entscheiden wie wir uns fühlen wollen. Die Frage ist nur: Was ist Glück?


Zu sechsten Frage, was eine astrologische Beratung bringen könnte, da kamen natürlich ganz unterschiedliche Antworten. Die meisten fand ich sehr interessant und für mich recht aufschlussreich welche Erwartungen und Hoffnungen in die Astrologie gelegt werden.

Das waren die hauptsächlichen Fragen, die von der Astrologie beantwortet werden sollen: Mehr über sich selbst erfahren, sein ganzes Potential zu erkennen, zu sich selbst finden, Lebenssinn, Klarheit über eine Situation bekommen, Denkanstoss, Selbstbestätigung, Gelassenheit in schwierigen Situationen, die Lebensaufgabe und natürlich was die Zukunft bringt.

Eher wenige wollten wissen, wo sie im Leben kämpfen müssen, jemand wollte seinen blinden Fleck finden, jemand wollte wissen welche seine kompliziertesten Charakterzüge sind.

Das grosse Thema der Selbsterkenntnis ist, das am stärksten gefragte und genau da, kann die Astrologie wirklich gute Dienste leisten. Am zweithäufigsten ging es um die Lebensaufgabe. Auch das ist ein Thema, das mithilfe der Astrologie sehr gut behandelt werden kann. Die meisten Astrologen sehen hier die Achse IC/MC als Schlüssel. Ein erfülltes Herz (IC) hat seine Motive etwas an die Welt (MC) zu geben, von Herzen zu schenken, eine Arbeit die ich mit Freude mache. Also erst erfülle dich innerlich, dann kommen die Motive zu geben, aus deinem Herzen. Frage also erst nach deiner inneren Erfüllung und erst dann nach deiner Lebensaufgabe.

Wenn du Interesse an einer astrologischen Beratung hast, dann frage den Astrologen doch einfach im Vorfeld, wie er auf deine Fragen - du musst sie natürlich benennen - eingehen würde, dann weisst du schnell ob du beim dem Astrologen angefragt hast, der für dich die richtige Wahl ist. Ich biete seit jeher 5 minütige Telefongespräche kostenlos an, und genau dafür sind sie bestimmt, herauszufinden ob ich der Richtige für dich sein kann. Du bist also eingeladen und Willkommen. Hier findest du die entsprechende Rufnummer und die weiteren Konditionen für eine  telefonische Beratung

Danke nochmals an alle die Mitgemacht haben.


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