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Es wird immer viel diskutiert. Meine
Meinung zu drei immer aktuellen Themen.
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Friedenssicherung
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Man mag das Wort Terrorismus und Krieg schon gar nicht mehr hören. Und
doch gebe ich meine Gedanken im Zusammenhang mit der sogenannten
Terrorismusbekämpfung zur Friedenssicherung hier zum Besten.
"Wie oben so unten" heißt eine alte immer wahre
Weisheit. Ein Beispiel für Verantwortungslosigkeit in diesem Sinne: Wenn
ein Körperteil, zum Beispiel die linke Hand, von einem anderen
Körperteil, zum Beispiel von der rechten Hand, geschädigt ist, und
dieser, also das Opfer, nicht ruht, bis er es dem anderen Körperteil
gleichgetan hat, dann wird schließlich der ganze Körper schwer krank
werden. Das zu Grunde liegende Denkmuster nenne ich das
Täter-Opfer-Denken. Es ist ein verantwortungsloses Denken und hat in der
Vergangenheit zu unsäglichem Leid geführt. Dieses Denken ist gewiss
keine brauchbare Medizin dafür, dass unsere kranke Gesellschaft gesund
wird.
Um die Fehlkonstruktionen eines alten oder
bestehenden Denkens zu beheben, braucht es ein ganz neues Denken - das
sagte schon Einstein. Und wenn die Menschheit das nicht begreift, dann
werden wir unseren schönen Planeten wohl bald nicht mehr bevölkern.
Das ist keine Tragik für die Erde, aber ein schweres geistiges
Armutszeugnis für die Menschheit, die auf diesem unermesslich reichen
Planeten, der so weit und schön ist, lebt!
Die letzten paar hundert Jahre sind gezeichnet
von Raffgier, Mehr-ist-besser-Prinzip und wer mit den meisten
Spielsachen stirbt ist Sieger...
Ich frage mich, was für eine Art "Zivilisation"
das sein soll?
Was haben wir nur aus dem wunderbaren Traum,
der von der Absicht her unser Leben sein sollte, gemacht? ...!
Die Guten und die Bösen
Von
stanley-online.de: Falls dir die schrecklichen Ereignisse vom
11.09.2001 immer noch zu schaffen machen, nimm dir 0,3 Min. Zeit um den
3000 zivilen Opfern von New York, Washington und Pennsylvania zu
gedenken..... Wo du gerade so schön dabei bist, kannst du auch gleich
noch 13 Schweigeminuten für die 130.000 irakischen Zivilisten einlegen,
die 1991 unter dem Kommando von Präsident George Bush sr. umkamen. Dann
kannst du daran denken, wie die Amerikaner danach in den Strassen
gesungen und getanzt, gefeiert und geklatscht haben. Jetzt ist es an der
Zeit weitere 20 Schweigeminuten für die 200.000 iranischen Zivilisten
einzulegen, die in den 80er von Irakern mit US- gesponserten Waffen und
Geld geopfert wurden, bevor Amerika die Richtung wechselte, und seine
irakischen Freunde zum Feind erkor. Dann solltest dir noch weitere 15
Minuten nehmen, um den Russen und 150.000 Afghanen zu gedenken, die von
den Taliban getötet wurden, die ihre edle Ausbildung und Unterstützung
vom CIA bekamen. Dann wären da noch 10 Schweigeminuten für die 100.000
zivilen Opfer der amerikanischen Atombombenabwürfe über Hiroshima und
Nagasaki im 2. Weltkrieg. Du hast jetzt eine Stunde lang geschwiegen
(pro 10'000 Opfer eine Minute). 0,3 Minuten für die getöteten Amerikaner
in New York, Washington und Pennsylvania und 58 Minuten für deren Opfer
auf der ganzen Welt. Falls dir die Relation noch immer nicht vollständig
bewusst ist, kannst du noch eine weitere Schweigestunde für die Opfer
des Vietnam-Krieges draufschlagen. Oder für das Massaker in Panama 1989,
bei dem amerikanische Truppen, arme unschuldige Dörfler angriffen und
20.000 Obdachlose und tauende Tote hinterließen. Oder für die Millionen
von Kindern, die ob der Unterversorgung durch das US Embargo z.B. gegen
den Irak, gegen Kuba usw. starben. Oder für die Hunderttausenden, die
bei US finanzierten Bürgerkriegen (Chile, Argentinien, Uruguay,
Bolivien, Guatemala, El Salvador - um nur ein paar Beispiele zu nennen)
ums Leben kamen.

Und jetzt können wir
noch mal über Terrorismus und Friedenssicherung reden.
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Regenwald |
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Brasiliens Regenwald soll weiter
abgeholzt werden.
Meine
Antwort auf eine e-Mail die Unterschriften
sammelt um den Regenwald zu retten.
Verständlich ist es, dass das was hier läuft
'falsch' ist. Doch lass uns nicht vordergründig
auf die Tatsachen sehen! Die Ursache liegt ja
nicht in Brasilien. Brasilien hat damit
überhaupt nichts zu tun. Der brasilianische
Staat wird wirtschaftlich und finanziell durch
die reichen Staaten, allen voran natürlich
wieder die selbstgefälligen USA, und deren
unersättlichen, menschen- und lebensverachtenden
Gier verknechtet und ausgebeutet. Die
Geldwährung Brasiliens wird von den
internationalen Geldbossen bewusst in den Keller
gefahren. Man will für seine Importe ja
möglichst nichts bezahlen. Das ganze
Währungstheater ist der wohl größte Betrug
dieses Äons.
Es gilt Brasilien wieder die Möglichkeit zu
geben ohne ihre überlebenswichtigen Holzexporte
bestehen zu können. Alles andere ist
Augenwischerei. Der Handlungsbedarf liegt bei
den Reichen und nicht bei den Brasilianern.
Klar, wir wollen nicht sehen, dass wir in dieser
Beziehung den egozentrischen Schlaf geschlafen
haben (und tun es immer noch) und nehmen gerne
die Vorteile (Wohlstand, Luxus) die uns daraus
erwachsen an. Wir wissen zwar um die gigantische
Schweinerei die global geschieht. Doch so lange
uns etwas einen Vorteil bietet, uns etwas gibt,
das wir (scheinbar) nicht haben, da nehmen wir
bedenkenlos und ohne jegliche Herzensmoral. Die
blutig-traurige Spur von unermesslichem Leid,
von Hunger und Tod, die an unserem Wohlstand
kleben interessiert uns nicht. Doch jetzt wo wir
erkennen, dass uns die Sache doch auch etwas
angeht, da soll der Knecht der nichts hat auch
noch für uns sparen und noch ärmer werden, nur
weil wir um unsere Luft und um die Artenvielfalt
- ein altes Erbe, das wir bei uns schon längst
bedenken- und herzlos zerstört haben -
bangen? Und bitte wie sollen denn die Schulden
Brasiliens anders bezahlt werden. Wer hat dies
alles zu verantworten und so weit gebracht?
Und auf unseren Äckern wächst weiterhin die
teure Überproduktion die wir ebenso teuer
verbrennen müssen. Wäre es da nicht auch
sinnvoll unseren Urwald wieder leben zu lassen?
Wessen Leben ist denn mehr wert? Wir haben das
Denken des Egos verbreitet und nun geht es uns
Herrschaften darum, dass jene, die dieses Denken
nicht hatten, bescheiden darauf verzichten und
in unglaublicher Armut und grenzenlosem Elend,
weit ab von uns, noch ganz ausgehungert werden.
Wir sind ja die feinen Leute. Unsere
Verantwortung ist es nicht. Wir waschen unsere
Hände in Unschuld und gehen wieder schlafen in
unsere feinen Betten mit echten Federn (die
armen Fiecher) und den feinsten Stoffen am
Leibe. Das haben wir uns verdient. Nicht wahr?
Drum schlaf schön ein gute Nacht, wir werden
alle überwacht. Kein Grund, dass man sich Sorgen
macht, denn alles ist in unserer Macht. ... Was
für eine heuchlerische Gesellschaft wird doch
geworden sind.
So lange Egos in Beziehung zueinander stehen und
nicht jedes Individuum in Beziehung zum Ganzen,
wird sich nichts wesentliches ändern können. Das
ist auch der Grund warum Menschen nicht lieben
können. Die Quelle allen Lebens liegt nicht beim
Du und nicht beim Ich, nicht im Jenseits und
nicht im Hierseits, sondern im all-einen Ganzen.
Alles was nicht Eins ist, ist Projektion, ist
Tod und Vernichtung. Dass Leben durch die
zentrale Steuerung des Egos nicht funktioniert,
das haben wir schon längst festgestellt, doch
wir sind immer noch nur an persönlichen
Vorteilen und nicht am Leben selbst
interessiert. Ja, ja, unser kleines Gehirn will
die 'Genesis-Fehler Gottes' ausbügeln - wir
wissen eben alles besser. Und von der
allumfassenden Liebe träumen wir, und hoffen,
dass sie uns küsst, und uns endlich die Freiheit
vor unserer selbst gewählten unerträglichen,
stumpfsinnigen, ewig nichts Neues zulassenden,
scheinheiligen, kleinlichen Egozentrik gebe.
Illusionen, nichts als Illusionen.
Es gibt nur zwei Emotionen: Liebe oder Angst.
Wenn wir gegen das Abholzen des Regenwaldes
sind, weil wir Angst haben, unsere
Überlebensgrundlage zu verlieren, dann wird
nichts dabei herauskommen als weiteres Chaos,
weitere Armut, weiterer Krieg, weiter Tod,
weiteres Elend. Wenn wir aber aus Liebe zum
Universum (und da gehört auch Brasilien, seine
Menschen und Bäume dazu) handeln, dann schenken
wir dem Leben unsere Aufmerksamkeit. Dann kann
etwas Neues geschehen.
Vielleicht wird es möglich - ein kleiner Schritt
nur - dass der Mensch weltweit auf seine ach so
wichtige Sonntagszeitung verzichten kann, die
ihm seine Langeweile etwas erträglicher macht...
Oder was kommt Dir noch in den Sinn um den
verknechteten Völkern und der ausgebrannten
Ökologie dieses Planten zu einem würdigen und
gesünderen Dasein zu verhelfen?
Buchempfehlung: "Unser ausgebrannter Planet -
Von der Weisheit der Erde und der Torheit der
Moderne" von "Thom Hartmann" ISBN 3-570-50011-x
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Retortenbaby
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Die
Kluft zwischen dem was ist und dem was sein
sollte vergrößert sich mit zunehmender
Zivilisation. Es ist immer die selbe Kluft oder
das selbe Problem: Der Mensch sucht in Details
nach der Ganzheit und verliert dabei die
Übersicht. Wunsch und Realität, Verstand und
Liebe usw. Der sogenannte Verstand übernimmt
alles Lebendige und findet natürlich nur
Probleme und scheinbare Fehler der Natur. Selbst
für einen Tourist ist der genaue Zeitpunkt der
Überfahrt über einen Fluss wichtiger geworden,
als das genießen des Segens der wärmenden Sonne
während der Überfahrt. Jeder wählt seinen
Verstand. Der Optimist wird sich bestätigt
fühlen, der Pessimist wird sich bestätigt
fühlen, der Befürworter wird sich betätigt sehen
usw. Es liegt einfach in der Natur des Menschen
nach dem Unmöglichen zu trachten und dabei wird
er das Mögliche finden. Und es wird möglich
sein, wenn Bedarf da ist
(Geschäft/Wirtschaftlichkeit), dass ein Auge an
den Fingern wächst. Jeder wie er will, nur das
Glück der Menschheit wird dies in keiner Weise
beeinflussen. Die äußere Welt ist nur ein Teil.
Und wenn Schicksale hinter kinderlosen Ehen
stehen, hat dies seinen Grund. Der Verstand
kämpft immer gegen das an was ist. Der Verstand
will immer mehr. Daran will ich nicht
grundsätzlich Schlechtes sehen. Doch wenn äußere
Werte nicht zu haben sind, dann könnte der
Mensch doch darauf kommen, dass es auch noch
innere Werte gibt. Retortenbabys sind ein
Zeichen der Zeit, es graust mir zwar was da vor
sich geht, doch es wird kommen. Wir sind mitten
drin.
Ein Beispiel: Forscher der Fa. Advanced Cell
Technology (USA) haben erstmals einen
menschlichen Embryo aus erwachsenen Zellen
geklont. Dieser sei nach zwei Wochen getötet
worden. Verfahren: ein menschlicher Zellkern
wurde mit einer entkernten Zelle eines Rindes
verschmolzen.
Ein weiteres Beispiel: In Frankreich dürfen
künftig eingefrorene Embryonen kinderlosen
Eltern gespendet werden. Der Vorgang entspreche
dem der Adoption. Allerdings sei die
Einpflanzung eines zuvor eingefrorenen Embryos
nur in einem von zehn Fällen erfolgreich.
Nun denn, es darf wieder heftig und hitzig über
Moral diskutiert werden. Der ganze Zirkus wird
sich noch über Jahre erstrecken.
Ich selbst bin weder für Retortenbabys noch
dagegen. Der Mensch hat den sogenannten freien
Willen. Jeder soll auf seine Art leben wie er
will. - Irrungen und Wirrungen des Lebens; vom
Haben zum Sein. Am Ethik- und Polit-Zirkus nehme
ich deshalb nicht Teil. Und wenn ich dereinst
einem "künstlichen" Menschen mit Augen an den
Fingern begegnen werde, dann versuche ich auch
zu ihm, eine seelische Verbindung aufzunehmen,
wohl mit dem gleichen Erfolg oder Misserfolg wie
dies bei normalen Geburten der Fall ist. --
Würde man so viel Engagement, Geld, Forschung,
Diplomatie, Politik und Öffentlichkeitsarbeit
dafür einsetzen, dass unsere durch natürlichen
Sex erzeugten Kinder, sich geliebt und
angenommen fühlen können, es würde mir gewiss
besser gefallen.
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