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Wenn Du Dich beständig mit dem
Göttlichen beschäftigst,
beschäftigt sich das Göttliche
beständig mit Dir und ist immer bei Dir.

Swami Omkarananda

Ich bin ein anderer als der,
der ich zu sein scheine ...


"Nein, nein, ich bin nur ein Schatten 
meiner selbst: Du täuschst dich; 
meine Substanz ist nicht hier; 
denn was du siehst, 
ist nur der kleinste Teil ..."


Shakespeare, King Henry VI

Ich bin unsterblich

Es gibt keinen Tod, ausser dem Anschein nach. Das, was aus dem Zustand der Substanz in den der Natur übergeht, scheint Geburt zu sein, und das, was aus dem Zustand der Natur in den der Substanz wechselt, scheint Tod zu sein. Nichts entsteht wirklich neu, nichts vergeht je; es wird nur sichtbar und verschwindet dann wieder. Es erscheint aufgrund der Dichte der Materie und verschwindet aufgrund der Feinheit der Substanz. Aber es ist immer dasselbe, unterschieden nur in Bewegung und Zustandsform.

Appollonius von Tyana, erstes Jahrhundert A.D.

Im menschlichen Wesen muss es ein Element geben, das existiert und funktioniert - auch in Abwesenheit eines physischen Körpers.

Denis Kelsey

Die Dinge sind alle nicht so fassbar und sagbar, als man meistens glauben machen möchte; die meisten Ereignisse sind unsagbar, vollziehen sich in einem Raum, den nie ein Wort betreten hat.

Rainer Maria Rilke

Es gibt etwas, das vor Himmel und Erde war. O, wie still es ist! Formlos ist es und steht es allein, unwandelbar. Es reicht überallhin, ohne Schaden zu erleiden. Man muss es als die Mutter des Universums betrachten. Es zeigt sich als immerwährend. Seinen Namen kenne ich nicht. Um es zu benennen, nenne ich es TAO.

Lao Tse; Tao Te King

Das sichtbare Universum ist im Grunde nicht mehr als kleine Fluktuationen auf einem riesigen Energiemeer.
Und es sollte nicht vergessen werden, dass diese unbegrenzte Energie, aus der die Materie erzeugt wird, auch dem Geist in den Tiefen seines Quellgrundes zur Verfügung steht.

Professor David Bohm, Begründer der Quantenmechanik

Schweigen

Ich weiß nicht, ob Sie jemals innerlich schweigen. Wenn Sie die Straße hinuntergehen, ist der Geist vollkommen still, betrachtend und lauschend, ohne Gedanken. Wenn Sie Auto fahren, schauen Sie auf die Landstraße, auf die Bäume, auf die vorbeifahrenden Wagen – Sie nehmen nur wahr ohne Rückerinnerung, ohne dass der ganze Mechanismus des Denkens zu arbeiten beginnt. Je mehr der Gedankenmechanismus arbeitet, umso mehr wird der Geist verbraucht; er lässt keinen Raum mehr frei für die Unschuld, und es ist nur der unschuldige Geist, der die Wahrheit sehen kann.

Jiddu Krishnamurti


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