Chiron im vierten Haus


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Chiron = Befreiung durch Verletzung im vierten Haus = seelischer Urgrund und Heimat. Verletztes Urvertrauen, daher Neigung zu brütendem Wesen, sucht inneren Reichtum und innere Heimat. Muss seine Seele selbst heilen und findet so zu innerem Frieden.

Chiron kann im vierten Haus auf eine erhebliche emotionale Verletzung im Bereich des Gefühls von Geborgenheit und damit ein schwaches Urvertrauen bedeuten. Das erreichbare Potential wäre hier seelischer Natur. Das kann eine sprudelnde Phantasie sein, das kann Wissen darüber sein, was in der Seele fröhlich und verstanden macht. Also die Fähigkeit Vertrauen und Liebe zu geben und damit ein Gefühl des Heimkehrens in sich zu erfahren.

Diese Stellung verweist also auf die Dringlichkeit, stabile emotionale Bindungen und eine angemessene Einstellung zur Familie aufzubauen. Chiron im vierten Haus deutet auf frühe Wunden im Zusammenhang mit dem Bedürfnis, bemuttert zu werden und ein Heim, Zugehörigkeit oder Sicherheit zu finden. Eine Lösungsmöglichkeit besteht darin, das "verletzte innere Kind" zu entdecken und sich selbst, die "heilende Mutter" zu werden.

Oft hilft diesen Menschen, wenn sie zurückdenken was sie ursprünglich in dieser Welt wollten. Jetzt, da sie keine Kinder mehr sind, können sie ihre Qualitäten in sich entwickeln und sie weitergeben. Das wird zwar nicht ohne schmerzhafte Erkenntnisse gehen, doch gerade dadurch kann aus tiefster Seele zur wahren Gefühlsnatur vorgestoßen werden. Das wird als enorme Befreiung erlebt. Die Welt wird ein sicherer Ort, in dem du selbst, emotionale Sicherheit und seelisches Verstehen gibst. (Hinweis für Eltern: Diese Stellung bedeutet nicht, dass ein Kind zu wenig Liebe erhalten hat, das Kind kam mit der Aufgabe, wahre innere Verbundenheit mit sich selbst zu entwickeln auf die Welt).

Hinweise zur unterschiedlichen Bedeutung der Gestirne in Zeichen und Haus.

Bei der Deutung  der Gestirne ist der Stellung im Haus gegenüber der Stellung in den Tierkreiszeichen mehr Bedeutung zuzumessen. Die Planeten Chiron, Uranus, Neptun und Pluto laufen so langsam durch den Zodiak dass diese nur noch Generationsaspekte darstellen und auf der persönlichen Ebene praktisch nur noch im Haus gedeutet werden können.  Die Stellung von Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars haben aber eine relative Bedeutung bezüglich ihrer Zeichenstellung, gelten daher als so genannte "persönliche Gestirne", dennoch ist die Deutung im Haus auch bei ihnen vorrangig. 

Steht ein Gestirn in der Nähe des nächsten Hauses, so ist dieses in beiden Häusern zu deuten. Als Regel kann von einem Sechstel der Häusergrösse in Bogenminuten ausgegangen werden. Steht ein Gestirn in unmittelbarer Nähe (ein Zwölftes der Häusergrösse oder näher) vor dem nächsten Haus, so ist dieses ganz ins nächste Haus zu deuten, dies gilt vor allem für die Hauptachsen 1., 4., 7. und 10 Haus, also AC, IC, DC und MC. Dieser Effekt wird als "Häusereinzug" oder als "Konjunktion zu den Häuserspitzen" bezeichnet.  Unsere Horoskopberechnung zeigt an, wann ein Gestirn sich im letzten Sechstel befindet.

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